Plüschtier-Regen als Zeichen des Zorns

In der Weihnachtszeit ist der «Teddy-Bär-Wurf» vielerorts in Eishockey-Stadien zu sehen, so auch am Freitag in Freiburg. Doch die Plüschtiere wurden nicht aus Freude auf das Eis geworfen.

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Davoser Tor als Auslöser der Plüschtier-Aktion

0:45 min, vom 12.12.2015

  • Der Teddy-Bär-Wurf («Teddy Bear Toss») hat seinen Ursprung in den nordamerikanischen Junioren-Ligen. Die Heim-Fans werfen ihr Plüschtier jeweils beim 1. Tor ihres Klubs auf das Eis.
  • Die Plüschtiere werden von den Klubs an Spitäler und Hilfsorganisationen gespendet.

Auch am Freitag hatten in Freiburg viele Matchbesucher Plüschtiere mitgebracht. Doch das Heimteam schoss einfach kein Tor. 0:1. 0:2. 0:3. Der Geduldsfaden riss beim 0:4 – einem Gegentor in Unterzahl.

In Massen, es dürften ein paar Hundert gewesen sein, warfen die Fans ihre Teddys und andere Plüschtiere auf das Eis. Ein Weckruf war es nicht, Freiburg ging mit 1:9 unter. Aber eine Demütigung allemal.

  • Unglaubliche 28'815 Stofftiere fanden letzte Woche bei einem Heimspiel der Calgary Hitmen, einem Juniorenteam aus der Western Hockey League, den Weg auf das Eis – Weltrekord!
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Calgary holt den Weltrekord

0:30 min, vom 12.12.2015