Probleme mit dem Powerplay

An Toren hat es in der Playoff-Finalserie zwischen Davos und den ZSC Lions bis dato nicht gemangelt. Doch auffällig ist, dass beide Finalisten im Powerplay noch kein einziges Erfolgserlebnis verzeichnen konnten.

Lions-Stürmer Wick scheitert vor Davos-Keeper Genoni.

Bildlegende: Gescheitert Noch warten die Fans auf ein Powerplay-Treffer in der Final-Serie. EQ Images

Ganze 20 Minuten konnten die ZSC Lions in der bisherigen Playoff-Finalserie in Überzahl agieren. Doch in keiner Begegnung krönten die Zürcher diese Überlegenheit mit einem Treffer.

Sicherlich hatte Davos-Goalie Leonardo Genoni mit seinen starken Paraden im letzten Aufeinandertreffen erheblichen Anteil an dieser Situation. Dennoch spricht die Zahl nicht unbedingt für die Lions.

«Wir müssen sicher härter im Powerplay arbeiten», gibt Stürmer Luca Cunti die Devise für die nächsten Spiele vor. Wohl keine schlechte Idee: Im Schnitt brauchten die Lions in den Playoffs 9:18 Minuten, um in Überzahl einen Treffer zu erzielen – ein eher durchschnittlicher Wert.

Gutes Boxplay als «Ersatz»

Doch auch die Davoser bekunden Mühe, eine Überzahlsituation in Zählbares umzuwandeln. In 13 Powerplay-Minuten gelang den Bündern kein Treffer. Verteidiger Beat Forster hebt dabei jedoch die positiven Aspekte hervor: «Wir spielen zurzeit ein gutes Boxplay und lassen hinten nichts zu. Das ersetzt das Powerplay.»

Bleibt die Frage, was eine Mannschaft tun kann, um die Erträge aus dem Powerplay zu verbessern. ZSC-Stürmer Patrik Bärtschi findet eine Antwort: «Das ist einfach zu erklären. Wenns läuft dann läufts und sonst muss man das Ganze etwas einfacher machen.»

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Genoni rettet mehrfach

1:59 min, vom 7.4.2015

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 06.04.2015, 16:15 Uhr

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie Spiel 4 der Final-Serie zwischen Davos und den Lions am Donnerstag ab 20 Uhr auf SRF zwei, im Stream auf srf.ch/sport oder im Liveticker.