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National League Quali-Showdown: SCB mit dem Rücken zur Wand

Der SC Bern hat sich mit den zwei Niederlagen gegen Biel und Fribourg-Gottéron in arge Rücklage im Kampf um einen Playoff-Platz gebracht. Das Team von Guy Boucher ist am Dienstag auf Schützenhilfe angewiesen.

Berns Tristan Schwerwey im Duell mit Freiburgs Andrei Bykov.
Legende: Droht das sportliche Desaster? Bern wäre der erste Meister, der die Playoffs verpasst. Keystone

Obwohl bereits 7 von 8 Playoff-Plätzen vergeben sind, verspricht die letzte NLA-Runde noch einmal Hochspannung: Während Meister Bern und Aufsteiger Lausanne am Dienstag im Fernduell um den verbleibenden Playoff-Platz kämpfen, geht es für Genf, Lugano und Ambri darum, sich den 4. Platz und damit den Heimvorteil für die Viertelfinals zu sichern.

Bern braucht einen Punkt mehr als Lausanne

Für die Berner könnte die Ausgangslage vor dem letzten Spiel kaum unangenehmer sein: Aufsteiger Lausanne liegt in der Tabelle einen Punkt vor dem Meister und kann mit einem Auswärtssieg in Freiburg aus eigener Kraft die Playoffs erreichen. Die Berner hingegen haben die Playoff-Qualifikation nicht mehr in den eigenen Händen.

Um sich doch noch für die Viertelfinals zu qualifizieren, muss das Team von Guy Boucher im letzten Spiel gegen Qualifikationssieger ZSC Lions einen Punkt mehr holen als die Lausanner in Freiburg. Dank der besseren Punkteausbeute in den Direktbegegnungen gegen Lausanne würde der amtierende Meister so doch noch die Playoffs erreichen.

Rettet Fribourg-Gottéron den SCB?

Der SCB braucht am Dienstag also ausgerechnet Schützenhilfe vom langjährigen Rivalen Fribourg-Gottéron. Mit einer Niederlage nach 60 Minuten gegen Lausanne würden die Saanestädter ihren grossen Rivalen zwar in die Platzierungsrunde schicken, gleichzeitig brauchen die Freiburger aber Punkte, um sich vor den Kloten Flyers Platz 2 und damit auch das Heimrecht für einen allfälligen Halbfinal zu sichern.

Aus Berner Sicht könnte erschwerend hinzukommen, dass die ZSC Lions nichts dagegen hätten, wenn der SCB die Playoffs verpassen würde. Die Zürcher dürften eine Viertelfinalserie gegen Aufsteiger Lausanne statt gegen den amtierenden Meister bevorzugen.

Der Kampf um den Heimvorteil

Vor der letzten Spielrunde am Dienstag ist einzig klar, dass die ZSC Lions als Qualisieger in die Playoffs starten. Viertelfinal-Paarungen stehen eine Runde vor Schluss noch keine fest. Genf, Lugano und Ambri streiten sich noch um den 4. Tabellenrang und somit um das Heimrecht für die Viertelfinals.

Legende: Video Strichkampf in der NLA abspielen. Laufzeit 4:43 Minuten.
Aus sportpanorama vom 02.03.2014.

2 Kommentare

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  • Kommentar von bye bye SCB, Olten
    Freiburg wird sich heute kein Bein ausreissen um gegen Lausanne zu gewinnen. Das wird ein Spaziergang für Waatländer. Aber der SCB hatte es bis zwei Runden vor Schluss selber in der Hand und ist deshalb selber Schuld. Zudem traue ich den Mutzen kein Sieg gegen die Zürcher zu. Die sind in dieser Saison eine Übermacht!
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  • Kommentar von R. S., S.
    Fribourg hat den Heimvorteil auf sicher. Wenn sie verlieren, ist die Chance gross, dass sie dem HC Davos aus dem Weg gehen könnte. Deshalb würde ich sagen, dass Fribourg mit einer Niederlage gut leben könnte.
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