Quennec will sich bei Lausanne zurückziehen

Hugh Quennec, der Eigentümer des NLA-Klubs Genf-Servette, will seine Mehrheitsbeteiligung beim Liga-Konkurrenten Lausanne abgeben. Gemäss der Zeitung «24 heures» hat er Kaufinteressenten zur Hand.

Fans des Lausanne HC bei einer Aktion gegen Quennec.

Bildlegende: Am Ziel Fans des Lausanne HC bei einer Aktion gegen Quennec. Keystone

Der Franko-Kanadier Quennec hat der Lizenzkommission des Verbandes schriftlich und verbindlich zugesichert, sich aus dem Aktienrat des HC Lausanne zurückzuziehen. Die National League plant bei ihrer Versammlung am 17. Februar eine Verschärfung der Regeln. Es soll verboten werden, dass mehrere Klubs derselben Liga vom gleichen Mehrheitsaktionär geführt werden können.

Quennec nennt Zahlen

In einem Interview mit «24 heures» nannte Quennec Zahlen. So habe er 2007 2,3 Millionen Franken investiert, um den damals in finanziellen Schwierigkeiten stehenden LHC zu retten. Quennec deutete das Interesse von 6 Investoren an, 2 aus dem Waadtland, 2 aus der übrigen Schweiz und 2 aus Nordamerika.

Weil sie Lausannes Zukunft und eine geplante Aktienkapitalerhöhung von 6 Millionen Franken gefährdet sahen, hatten Mitte Dezember die 6 Verwaltungsräte, unter ihnen Tennisstar Stan Wawrinka, ihrem Hauptaktionär ein Ultimatum gestellt und mit ihrem Rücktritt gedroht.

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Lausannes VR setzt Quennec ein Ultimatum («sportaktuell»)

0:35 min, vom 18.12.2015