Revanche der Favoriten – Ambri gelingt Reaktion

Deutliche Antwort der Topteams in der 12. NLA-Runde: Davos, Freiburg und Zug wurden beim «Rückspiel» gegen die gleichen Gegner wie am Samstag ihrer Favoritenrolle gerecht. Ambri holte in Kloten einen wichtigen Sieg für Trainer Serge Pelletier.

  • Kopf aus der Schlinge: Ambri-Trainer Pelletier kann vorerst aufatmen.
  • Sprung in der Tabelle: Davos rangiert neu auf Rang 5.
  • Zwei für einen: Biels Arlbrandt und Zürichs Matthews treffen doppelt.

Lausanne - Davos 1:6

Mit einem 0:1-Rückstand musste der HCD in Lausanne in die 1. Pause und bei manchen wurden wohl schon Erinnerungen an die 2:4-Niederlage vom Samstag wach. Doch mit 3 Toren innert 185 Sekunden drehten die Bündner die Partie im Mittelabschnitt. Der Torhunger der Davoser war damit aber noch nicht gestillt: Mit 3 weiteren Toren zeigte sich der Meister – allen voran Perttu Lindgren mit 3 Skorerpunkten – in bester Spiellaune.

Fribourg-Gottéron - SCL Tigers 2:1

Ganz spurlos ist die 2:5-Niederlage vom Samstag nicht an den Freiburgern vorbeigegangen: Gottéron tat sich gegen Langnau erneut sehr schwer. Die Heimfans mussten sich bis nach Spielhälfte gedulden, ehe Sakari Salminen mit seinem 5. NLA-Treffer den Torreigen eröffnete. Doch Langnau wehrte sich weiter nach Kräften und konnte auf das 2:0 von Benny Plüss (58.) postwendend mit dem Anschlusstreffer durch Yannick-Lennart Albrecht reagieren (60.). Mehr lag für die Überraschungsmannschaft des Wochenendes jedoch nicht drin.

Biel - Zug 2:3

Auch Zug wurde nach der ärgerlichen Niederlage im «Hinspiel» seiner Favoritenrolle gerecht. Als Pär Arlbrandt kurz vor der 1. Pause die 1:0-Führung für das Heimteam erzielte, liessen sich die Zuger nicht aus der Ruhe bringen. Nach einem Blitzstart in Durchgang Nummer 2 und dem Ausgleichstreffer von Reto Suri drehten die Gäste das Spiel. Beim Stand von 3:1 setzte Biels Arlbrandt 8 Sekunden vor der Schlusssirene mit seinem 2. Treffer zwar nochmals ein Ausrufezeichen. Eine erneute Aufholjagd wie vor 3 Tagen in Zug lag für die Seeländer aber nicht mehr drin.

Kloten Flyers - Ambri-Piotta 2:5

Ambri-Trainer Serge Pelletier kann aufatmen – zumindest vorerst. Das Team des viel kritisierten Kanadiers konnte in Kloten nach zuletzt 4 Niederlagen in Serie endlich wieder einmal gewinnen. Pelletier sah eine geschlossene und disziplinierte Teamleistung mit 5 verschiedenen Torschützen. Gütige Mithilfe leistete jedoch auch das Heimteam: Die Flyers blieben über weite Strecken erschreckend blass. Dank des Sieges gaben die Leventiner die rote Laterne an Langnau ab.

ZSC Lions - Lugano 5:3

Die Zürcher vermochten zuhause gegen Lugano zu Beginn genauso wenig zu überzeugen wie am Samstag in der Resega. Nach der 1:0-Führung für die Gäste erwachten die Löwen aber im 2. Drittel aus ihrem Schlummer: Auch dank 2 Toren von Topskorer Auston Matthews drehte der Vizemeister den Spielstand auf 4:2. Im Schlussdrittel gelang den Luganesi zwar der Anschlusstreffer, ZSC-Goalie Niklas Schlegel verhinderte danach aber den Ausgleich. Spätestens mit dem «Empty-Netter» von Ryan Shannon war die 3. Lugano-Niederlage in Serie besiegelt.

Bern - Genf-Servette 3:2 n.P.

Das Spiel in der Postfinance-Arena hatte Playoffcharakter: Nicht weniger als 58 Strafminuten sprach das Schiedsrichter-Duo aus. Doch auch spielerisch boten die Teams den 15‘056 Zuschauern beste Unterhaltung. Nach der frühen Genfer Führung drehte das Heimteam die Partie, doch Daniel Rubin netzte 10 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit zum 2:2-Ausgleich ein. In der Verlängerung kochten die Emotionen hoch, Tore fielen aber keine mehr. Ein Youngster sorgte schliesslich für die Entscheidung: Der 20-Jährige Luca Hischier behielt im Penaltyschiessen beim entscheidenden Versuch die Nerven.

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SCB-Sportchef Leuenberger zur Verpflichtung Roys

1:27 min, aus sportaktuell vom 13.10.2015

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 13.10.2015, 22:20 Uhr

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