Roman Wick: «Es gibt keine Überraschungen»

Nach der Auftakt-Niederlage sind die ZSC Lions in der Viertelfinal-Serie gegen den HC Davos bereits unter Druck. Roman Wick spricht im Interview über die unglückliche Niederlage, den Ausfall von Steve McCarthy und die Routine in der ZSC-Kabine.

Roman Wick

Bildlegende: Unter Druck Roman Wick und die ZSC Lions sind in den Playoffs schon früh in Schieflage geraten. EQ Images

Roman Wick, was lief am Samstag schief beim Playoff-Auftakt gegen den HCD?

Das Spiel wurde in den Details entschieden, es war sehr eng. Die Davoser haben am Ende das Glück auf ihre Seite gezwungen und ein glückliches Tor erzielt.

War es eine unglückliche Niederlage?

Eigentlich ist es nicht wichtig, ob wir unglücklich verloren haben oder nicht. Wir müssen die Serie heute Abend wieder ausgleichen, nur das zählt.

« Meine Sturmlinie braucht noch etwas Zeit »

«Die Zürcher waren in fast allen Bereichen unterlegen», schrieb der Tages-Anzeiger in seinem Spielbericht. Einverstanden?

Wenn der Tages-Anzeiger das so meint... (lacht). Ich teile diese Einschätzung nicht, das Spiel war während 60 Minuten ausgeglichen. Nach einem einzigen Playoff-Spiel kann man noch kein solches Fazit ziehen.

Ihre Sturmreihe mit Ryan Shannon und Mikko Lehtonen konnte sich im 1. Playoff-Spiel noch nicht wie gewünscht entfalten. Woran lag das?

Wir brauchen sicherlich etwas Zeit, um uns zu finden. Manchmal klappt das von Anfang an prima - manchmal aber erst nach ein paar Partien. Schlussendlich kommt es aber nicht gross darauf an, wer mit wem zusammenspielt, denn wir kennen alle das System von Trainer Marc Crawford.

Heute steigt bereits das 8. Direktduell zwischen dem ZSC und dem HCD in dieser Saison. Gibt es da überhaupt noch Überraschungen?

Nein. Es entscheiden die grössere Kampfbereitschaft und andere Details über Sieg und Niederlage.

Wie schwer wiegt der Ausfall von Steve McCarthy?

Sehr schwer, er ist ein fantastischer Defensiv-Spieler. Aber im Eishockey muss man immer damit rechnen, dass auch Topspieler ausfallen. Das müssen wir jetzt kompensieren, indem die jungen Spieler mehr Eiszeit erhalten und forciert werden.

« Wir sind eine sehr routinierte Truppe »

Was können wir von Alex Tremblay erwarten, der die Mannschaft ab sofort verstärken soll?

Ich kenne ihn noch nicht gut, ich sah ihn erst einmal spielen. Aber er hat mir gut gefallen, er ist ein Stürmer mit Skorerqualitäten. Ob er zum Einsatz kommt, weiss ich aber ehrlich gesagt noch gar nicht.

Spüren Sie in der Kabine, dass Sie beim Titelverteidiger spielen?

Ja. Wir sind eine sehr routinierte Truppe, die sich nach dieser einen Niederlage überhaupt nicht aus der Ruhe bringen lässt. Wir glauben weiter an uns und unsere Stärken.

Was hat euch der Trainer gesagt? Wie wollt ihr in Davos gewinnen?

Das verrate ich natürlich nicht (lacht).

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Roman Wick «in motion»

0:54 min, vom 4.3.2013

Zur Person

Zur Person

Roman Wick wechselte im Sommer nach insgesamt 7 Saisons in der NLA bei den Kloten Flyers zum Kantonsrivalen ZSC Lions. Bei den Stadtzürchern kam er in der Qualifikation auf 37 Skorerpunkte (15 Tore/22 Assists) in 42 Spielen. In der Saison 2010/2011 absolvierte er für die Ottawa Senators 7 Spiele in der NHL.

TV-Hinweis

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Auf SRF zwei und im Livestream können Sie das 2. Viertelfinal-Duell zwischen Davos und den ZSC Lions heute Abend ab 20.00 Uhr live mitverfolgen.

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