SC Bern – Ausgeglichenheit und Ritchie als Plus

Der Qualifikationszweite SC Bern hat die Playoff-Viertelfinals gegen Genf nur mit Mühe überstanden. Obwohl die Berner auch im Halbfinal gegen Zug Favorit sind, könnte es wieder eine ganz enge Serie geben.

Berns Byron Ritchie lief in den letzten Partien zur Hochform auf.

Bildlegende: Entschlossen Berns Byron Ritchie lief in den letzten Partien zur Hochform auf. EQ Images

Viermal haben der EV Zug und der SC Bern in dieser Saison gegeneinander gespielt, beide Teams hatten sich je einmal zuhause und einmal auswärts durchgesetzt. Beim letzten Playoff-Duell vor 4 Jahren scheiterte der SCB als Quali-Sieger im Viertelfinal gegen die Zentralschweizer (2:4).

Stärken: Ausgeglichenheit und Ritchie

Bern verfügt über 4 starke Linien und somit über das wohl ausgeglichenste Team der Liga. Die Breite des Kaders war auch ausschlaggebend dafür, dass die «Mutzen» dank dem längeren Atem die grosse Wende gegen Genf noch schafften.

Ausserdem haben die Berner mit Byron Ritchie ihren Leitwolf gefunden. Der kanadische Stürmer zeigte gegen Ende der Serie jene Kämpferqualitäten, die sein Team in den Partien zuvor hatte vermissen lassen und lief zur Hochform auf. 

Schwächen: Unbeständigkeit

Mit Genf traf der SCB auf eine Mannschaft, die taktisch hervorragend eingestellt war. Kann das Team von Antti Törmänen nicht sein gewohntes Spiel aufziehen, fehlen die Alternativen. Die Berner müssen auf gut eingestellte Gegner besser reagieren und das Spiel entsprechend anpassen können.

Quali-Duelle Bern - Zug

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