SCB und EVZ: Mit viel Neuem vorgebeugt

Eine weitere Frust-Saison können sich weder Bern noch Zug erlauben. Deshalb haben die Klubs reichlich investiert und aufgerüstet – mit dem Bewusstsein, dass dies ein Weg ohne Erfolgsgarantie ist.

Nachdenkliche Gesichter auf der SCB-Spielerbank.

Bildlegende: Wenig zu lachen Beim SC Bern war die Situation in der vergangenen Saison angespannt. Keystone

Coach Guy Boucher will im SCB eine neue Leistungskultur entwickeln. Ein Indiz dafür ist sein monatliches Rotationsprinzip beim Captainamt.

Das Team trägt generell verstärkt die Handschrift des Kanadiers, der Anfang Jahr als Neuankömmling den Turnaround noch nicht bringen konnte. Statt Skandinavier sind neu Kanadier Trumpf. Etwa Bud Holloway, der frühere MVP der schwedischen Liga, oder Chuck Kobasew als 645-facher NHL-Crack.

Auch auf dem hiesigen Markt war der Meister 2013 emsig. Die Verantwortlichen verweisen darauf, dass ein Umbau Zeit brauche. Darum lautet das Ziel bescheiden: Top 8.

Top-Center, Top-Goalie

Bei Zug fangen die Änderungen an der Bande an. Harold Kreis ist gekommen, mit ihm 8 neue Spieler. Die Qualität der Zuzüge ist beachtlich, so dass die Zentralschweizer als Transfersieger gelten.

Harold Kreis.

Bildlegende: Harold Kreis Steht neu beim EV Zug an der Bande. Keystone

Eine Perle ist Pierre-Marc Bouchard (Ka). Dank Nationalkeeper Tobias Stephan spart der Verein erstmals seit 2008/09 die Ausländerlizenz auf der Goalieposition.

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Die letzte NLA-Qualirunde, die dem SCB den Playoff-Platz kostete

12 min, aus sportaktuell vom 4.3.2014

Saison zum Vergessen

Die grossen Negativ-Schlagzeilen der letzten Saison lieferten der SC Bern und EV Zug, die beide die Playoffs verpasst haben. Die Hauptstädter waren als erster Schweizer Klub im Jahr nach dem Meistertitel gescheitert. Und die Zentralschweizer hatten zuletzt immerhin 5-mal in Folge im Halbfinal gestanden.

NLA-Saisonstart