Shedden nimmt seine Schweden in die Pflicht

Spiel 2 der Playoff-Finalserie hat gezeigt, wie abhängig Lugano von den ersten beiden Sturmlinien ist. «Sie müssen besser sein», sagte Coach Doug Shedden nach der Niederlage über seine Schweden.

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Shedden: Lob für Merzlikins, Tadel für die Schweden

1:12 min, vom 5.4.2016

«Wir haben einen grossen Abend unseres Goalies nicht ausgenützt», haderte Lugano-Trainer Shedden nach dem 0:1 in Bern. Elvis Merzlikins hielt 47 Schüsse, dennoch blieb seine Glanzleistung unbelohnt.

Last bei Lugano einseitig verteilt

Während der Lette hinten hexte, fanden die Tessiner offensiv kaum statt. Weder das Schweden-Trio um Linus Klasen, Tony Martensson und Fredrik Pettersson noch Damien Brunner und Gregory Hofmann konnten sich auszeichnen. Und wenn diese 5 Stürmer nicht treffen, hat Lugano in diesen Playoffs ein Problem, wie folgende Zahlen belegen.

Lugano vs. SCB: Vergleich der Torgefahr nach Linien


Lugano
Bern
Torausbeute in den Playoffs
39 Tore in 12 Spielen
33 Tore in 11 Spielen
Anteil Tore der ersten 2 Linien
32/39 = 82 Prozent
14/33 = 42 Prozent
Tore 1. Linie
1710
Tore 2. Linie156
Tore 3. Linie411
Tore 4. Linie36

Bezeichnend am Dienstagabend war, dass Berns Siegesschütze Thomas Rüfenacht in der 3. Linie spielt. Gemeinsam mit Derek Roy und Cory Conacher bildet der Aggressiv-Leader aber die torgefährlichste Formation der «Mutzen». Lugano dagegen ist auf Gedeih und Verderb abhängig von seiner Paradelinie mit den 3 Schweden.

Die viele Eiszeit, die Klasen und Co. erhalten, verpflichtet aber auch, wie Coach Shedden zu verstehen gab.

«  Sie müssen besser sein. Sie sind der Grund dafür, dass wir Spiele gewinnen. Und wenn sie wie heute nicht treffen – in einem Match, der 1:0 endet – ist das enttäuschend für uns. Denn diese Linie ist extrem stark. Aber Bern hat die Checks fertiggemacht, damit müssen sie klarkommen.  »

Doug Shedden

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SCB - Lugano: Die Live-Highlights

2:41 min, vom 5.4.2016

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 5.4.2016, 20:00 Uhr