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National League Spitzenduo verliert – Schlusslicht brilliert

Verkehrte Welt in der NLA: In der 22. Runde gehen Freiburg und Zürich in Zug und Davos als Verlierer vom Eis, dafür feiert Langnau im Kellerduell gegen Biel erneut einen hohen Sieg.

  • Topskorer als Vorbereiter: Bouchard (Zug), Lindgren (HCD), Pestoni (Ambri) und DiDomenico (Tigers) brachten ihre Teams im 1. Drittel mit Assists auf die Siegerstrasse.
  • Unorganisierte Top-Teams: Im Duell zwischen HCD und ZSC wurden insgesamt 3 Strafen wegen Wechselfehler ausgesprochen.
  • Treffsicheres Schlusslicht: Die SCL Tigers haben in den letzten 3 Spielen 15 Tore erzielt.

Zug – Fribourg-Gottéron 3:2

Nach der frühen Führung des Leaders aus Freiburg drehte das Heimteam mächtig auf. Allen voran Dominic Lammer: Der 23-Jährige durfte sich zum Schluss mit 2 Toren als Matchwinner feiern lassen. Besonders sehenswert war aber das 2:1 von Josh Holden: Zug passte im Powerplay zweimal quer durch die Box der Freiburger, bevor der Kanadier einschieben konnte. Nach der 3:1-Führung kam Freiburg zwar durch Julien Sprunger nochmals ran, Tobias Stephan hielt die 3 Punkte für Zug aber fest.

Davos – ZSC Lions 4:2

Die Neuauflage des letztjährigen Playoff-Finals bot den Zuschauern in der Bündner Arena den erwarteten Unterhaltungswert. Die Davoser und die Zürcher schenkten sich keinen Quadratzentimeter Eisfläche. Dick Axelsson traf zweimal auf Vorlage von Perttu Lindgren und ebnete den Davosern so den Weg zum Sieg. Das Schlussdrittel war dann aber eine reine Familienangelegenheit: Marc Wieser sorgte für den «Gamewinner», Bruder Dino für das 4:2-Schlussresultat.

SCL Tigers – Biel 7:0

Das Team von Kevin Schläpfer erlebte in Langnau die wohl bittersten 20 Minuten der Saison: Nach dem 0:1 im ersten Drittel erhöhten die Tigers auch dank 3 Toren von Anton Gustafsson im Mittelabschnitt auf 6:0. Die Bieler leisteten dabei erschreckend wenig Gegenwehr. Die Tiger hatten noch nicht genug und sorgten im Schlussabschnitt durch Ville Koistinen mit dem 7:0 endgültig für die Klatsche.

Lugano – Bern 6:3

Wie lange bleibt der SC Bern Trainer Guy Boucher noch treu? Sein Team lieferte im Strichkampf gegen Lugano jedenfalls wenig Argumente für den Kanadier. Kurz nach Spielhälfte und einem Doppelschlag von Giovanni Morini führten die Tessiner bereits mit 4:0. Erst dann wachten die Hauptstädter auf und sorgten mit 3 Toren noch für etwas Spannung. Gregory Hofmanns sehenswertes 6:3 sorgte schliesslich aber für die endgültige Entscheidung.

Ambri-Piotta – Lausanne 4:1

Nach einer Dreiviertelstunde schien bei Lausanne die Luft draussen zu sein: Ein Doppelschlag von Paolo Duca und Lukas Lhotak innert 37 Sekunden zum 4:1 brach den Waadtländern das Genick. Zuvor hatte Harri Pesonen (24.) die Führung des Heimteams durch Alexandre Giroux (12.) noch ausgleichen können. Auf den neuerlichen Rückstand folgte jedoch keine Reaktion mehr.

Genève-Servette – Kloten Flyers 3:1

Zwei schnelle Tore vor der 2. Sirene brachten die Genfer auf die Siegerstrasse. Goran Bezina und Jim Slater bezwangen Martin Gerber innerhalb von nur 49 Sekunden und sorgten so für die Vorentscheidung. Nach Jonathan Merciers 3:0 (45.) kam Erik Gustafssons 1:3 erst 5 Minuten vor der Schlusssirene zu spät.

Sendebezug: SRF 1, Abendbulletin, 17.11.2015, 22:06 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Karl Müller, Düdingen
    Ich habe mit der Einführung zum Artikel (nicht mit dem Titel) meine liebe Mühe. Wenn die Besuchermannschaft beim (Verlust)punktgleichen Rivalen verliert, ist das nicht verkehrt. Auch das Davos den Z schlägt, erscheint mir alles andere als aussergewöhnlich. Beim Resultat im Berner Derby gehe ich mit dem Redaktor allerdings einig.
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