Suri und Sutter schiessen Zug zum Ausgleich

Der EV Zug hat die Playoff-Halbfinal-Serie gegen den SC Bern dank eines 5:2-Heimsieges ausgleichen können. Reto Suri und Fabian Sutter zeichneten sich bei den Zentralschweizern als Doppeltorschützen aus.

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Zug - Bern («sportlive»)

5:05 min, vom 26.3.2013

Bis zur 54. Minute mussten die Fans des Heimteams zittern, ehe Fabian Sutter den eigenen Anhang mit seinem 2. Treffer des Abends erlöste. Und spätestens nach dem 5:2 durch Josh Holden (57.) stand der Sieg der Zentralschweizer nicht mehr zur Debatte.

Präzisionsschütze Suri

Reto Suri hatte zuvor aus Zuger Sicht für einen optimalen Start gesorgt. Der EVZ-Angreifer brachte die Zentralschweizer mit seiner Doublette innert 226 Sekunden bis zur 12. Minute mit 2:0 in Führung. Bei seinen Playoff-Toren Nummer 7 und 8 erwies sich Suri als Präzisionsschütze, beide Male traf er mit einem Handgelenkschuss genau in den Winkel.

Gut 5 Minuten vor der 1. Drittelspause erzielte Martin Plüss den Anschlusstreffer. Der Berner Captain profitierte dabei von einer Unzulänglichkeit von Linus Omark. Der Zuger Topskorer schlug in der eigenen Zone unter der Scheibe durch, Plüss reagierte sofort und erzielte seinen 4. Treffer in dieser Halbfinalserie.

Keine Tore im 2. Drittel

Nach viel Leerlauf im 2. Drittel eröffnete Sutter in der 47. Minute den Torreigen im letzten Abschnitt. Björn Christen hatte seinen Teamkollegen in Überzahl optimal von hinter dem Tor angespielt, SCB-Keeper Marco Bührer blieb beim Schuss aus kurzer Distanz ohne Abwehrchance.

Ryan Gardner sorgte 5 Minuten später aber dafür, dass das Heimteam nochmals um den Erfolg bangen musste. Doch dann schlug Sutter nach toller Vorarbeit von Lino Martschini erneut zu und führte mit seinem 6. Playoff-Treffer im 9. Spiel die Entscheidung herbei.

Berger: «So verabschieden wir uns in die Ferien»

«Wenn wir am Donnerstag nochmals so auftreten, können wir uns wohl vorzeitig in die Ferien verabschieden», blickte SCB-Stürmer Pascal Berger nach dem insgesamt enttäuschenden Auftritt der «Mutzen» auf das nächste Aufeinandertreffen voraus.

Zug habe sich den Sieg durch eine «sehr solide Defensivleistung» verdient, meinte Suri. Auch die Disziplin sprach für das Heimteam: Der EVZ leistete sich nur eine kleine Strafe (dagegen 6 Mal 2 Minuten für Bern). Für Suri aber kein Grund, sich nun auf den Lorbeeren auszuruhen: «Es gibt immer noch einige Dinge, die wir besser machen müssen.»