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National League Taumelnder SCB zwischen Resignation und Hoffnung

Vor dem letzten Qualifikationsspiel schwankt die Gemütslage bei den Akteuren des SCB zwischen Resignation und Hoffnung. Während CEO Marc Lüthi nach der Niederlage gegen Gottéron äusserst klare Worte fand, versuchten sich die Spieler Mut zu machen.

Legende: Video Strichkampf in der NLA abspielen. Laufzeit 04:43 Minuten.
Aus sportpanorama vom 02.03.2014.

Als Bern am Dienstag auf Kosten von Lausanne wieder über den Strich geklettert war, deutete alles darauf hin, dass der Meister die Schmach von der Platzierungsrunde doch noch würde abwenden können. Eine Runde vor Ende der Qualifikation präsentiert sich die Situation aber prekär wie nie: Nach 2 Niederlagen in Folge rutschten die Hauptstädter wieder unter den Strich, die Playoff-Quali haben sie nicht mehr in den eigenen Händen.

Lüthi: «Ich kann es nicht nachvollziehen»

Nach der 0:2-Heimniederlage gegen Fribourg-Gottéron distanzierte sich CEO Marc Lüthi und fand ungewohnt scharfe Worte: «Im Moment ist die Mannschaft gefordert - sie muss entscheiden, was sie gegen den ZSC machen möchte», so Lüthi. «Die Enttäuschung ist relativ gross, ich kann es nicht ganz nachvollziehen», sagte er resigniert.

Boucher: «Müssen besser mit dem Druck umgehen»

Durchhalteparolen liessen dagegen Trainer Guy Boucher und seine Spieler verlauten. Der Coach stellte klar, dass Druck für ihn «keine Bedrohung, sondern eine Herausforderung» sei. Diese Einstellung müsse er seinen Spielern für den Showdown einimpfen. «Das Feuer ist kein Problem. Wir müssen unsere Nerven besser in den Griff kriegen», forderte der Übungsleiter vor dem letzten Quali-Spiel gegen die ZSC Lions vom Dienstag.

Plüss verlangt volle Konzentration

Goalie Marco Bührer glaubt, dass seine Mannschaft gegen Gottéron verkrampft war: «Wir wollten fast zu viel». Captain Martin Plüss fordert von seinem Team noch einmal volle Konzentration. «Trübsal blasen können wir dann, wenn es definitiv ist. Sofern Lausanne verliert, müssen wir bereit sein.»

Wenn aber Joël Vermin davon spricht, dass es die Lions dem SCB am Dienstag nicht einfach machen werden, «weil für sie danach die Playoffs beginnen», dann kommen Zweifel auf, wie sehr Bern noch an eine mögliche Wende glaubt.

12 Kommentare

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  • Kommentar von fred bodmer, bern
    man sagt, es ist nur ein spiel...
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  • Kommentar von Manish Gupta, Gümligen
    Der Bär (SCB) ist erst erledigt, wenn der "letzte Schuss" respektive die letzte Hockeyrunde gespielt wurde!!! Zudem muss dieser auch voll sitzen, damit er fällt - dauer für diesen Prozess 1 Match à 3mal 20min!!! Der Bär (SCB) wird um sein Leben kämpfen, damit er in den Wald verschwinden und sich zum genüsslichen Mahl (Fische) widmen kann!! :-)
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  • Kommentar von heinz hirter, visp
    Habe sehr viele spiele gesehen vom SCB. Aber was Ihr diese Saison geboten habt ist unter aller Sau sorry den Ausdruck. Viele Gegner die ihr gehabt habt schiessen von der blauen Linie Richtung Tor mit einem Hammer und nicht so wie ihr ein Handgelenkschuss. 2 Spieler arbeiten am meisten: Plüss und Scherwey. Vielleicht muss der SCB erst ein Geisterspiel ohne Zuschauer machen, damit er weiss, dass er überhaupt Fans hat! Diese Spieler die nicht wollen, sollen doch zuhause bleiben.
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