Trotz Niederlage: EV Zug mit Lebenszeichen

Der EV Zug hat beim 3:4 nach Penaltyschiessen in Freiburg zwar zum fünften Mal in den letzten sechs Partien verloren, immerhin aber viel Herz bewiesen. Zu einem wichtigen Heimsieg kam Lugano gegen Kloten, während Lausanne Davos im Penaltyschiessen unterlag.

Lange sah alles nach einer weiteren klaren Zuger Niederlage aus, weil sich die Zentralschweizer zu Beginn der Partie defensiv nicht auf der Höhe zeigten.

Fiel das erste Freiburger Tor durch Julien Sprunger nach 15 Minuten noch nach einer schönen Kombination, sah der von seiner Hirnerschütterung genesene EVZ-Keeper Eero Kilpeläinen beim 2:0 durch Sprunger wenig überzeugend aus. Beim dritten Treffer Gottérons stand gleich die gesamte Zuger Abwehr neben den Schuhen.

Danach raffte sich der EVZ auf, kam durch Dominic Lammer noch im Mitteldrittel zum ersten Treffer und kurz nach Beginn des Schlussabschnitts zum Anschlusstor. In einer nun hektischen und ruppigen Partie erlöste Tim Ramholt die Zentralschweizer mit dem Ausgleich 96 Sekunden vor der Sirene. Im Penaltyschiessen setzte sich Gottéron dann souverän durch, Zug dürfte aber dennoch viel Moral getankt haben.

Kloten in Lugano ohne Chance

Etwas Luft im Kampf um die Playoffs konnte sich Lugano verschaffen. Die Südtessiner bezwangen Kloten 2:0 und liegen nur noch 2 Punkte hinter den Zürcher Unterländern zurück. Thomas Rüfenacht und Verteidiger Clarence Kparghai mit seinem ersten Tor für Lugano trafen im Mitteldrittel.

Luganos Sieg war verdient, bei besserer Chancenauswertung hätten die Tessiner durchaus auch höher gewinnen können. Keeper Elvis Merzlikins verbrachte einen weitgehend ruhigen Abend und konnte sich zum Schluss über seinen ersten NLA-Shutout freuen.

Davos siegt nach Penaltys

Davos hat in Lausanne nach zuletzt 5 Auswärtsniederlagen wieder einmal gewinnen können. Die Bündner setzten sich im Penaltyschiessen durch, nachdem es nach 65 Minuten 2:2 gestanden hatte.

Reto von Arx und Marcus Paulsson brachten die Gäste, die erstmals mit dem neu verpflichteten Verteidiger Zdenek Kutlak antraten, zweimal in Führung. Für den aufsässigen Aufsteiger aus dem Waadtland glichen Daniel Bang und Etienne Froidevaux die Partie jeweils aus.