Vauclair: Seit 25 Jahren einfach der «Julio»

Ausgerechnet Julien Vauclair, der zuletzt 3 Mal kalt gestellt war, hat seine Luganesi im Zürcher Hallenstadion zum wichtigen Auswärtssieg geführt. Er wollte sich deswegen nicht auf die Schultern klopfen lassen.

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Julien Vauclair im Interview auf französisch

1:52 min, vom 14.3.2017

Julien Vauclair war mit seinen beiden Toren zweifellos der Matchwinner beim 2:1-Sieg über die ZSC Lions. Natürlich war der 37-Jährige, der zuletzt wegen einer Sperre 3 Partien verpasst hatte, hinterher ein gefragter Interviewpartner.

  • ... zu seinen Gefühlen nach diesem Match:
    «Es war perfekt, weil wir hier gewonnen haben. Wir wussten um die grosse Herausforderung eines Auswärtssieges. Doch nun ist dieser geschafft.»
  • ... zu seinen 2 Toren:
    «Ich mag gar nicht gross darüber sprechen. Einmal habe ich das Loch gesehen, und beim zweiten Mal gab ich einfach alles, um den Puck reinzustochern.»
«  Man spricht nicht von den Spielern, die sich in die Schüsse warfen, und die jetzt ihre schmerzenden Stellen mit Eis kühlen müssen. »

Julien Vauclair

  • ... zu seinem Verdienst an diesem Coup:
    «Es braucht das Kollektiv, das die grosse Arbeit verrichtet.» Gegenüber Teleclub präzisierte der Verteidiger: «Alle sagen jetzt: ‹Super Julien, zwei Tore›! Aber man spricht nicht von den Spielern, die sich in die Schüsse warfen, und die jetzt ihre schmerzenden Stellen mit Eis kühlen müssen.»
  • ... zu seinem Spitzenamen «Julio»:
    «Ach, das ist eine alte Sache. Das haben ehemalige Teamkollegen in Ajoie eingeführt – als Anspielung auf Sänger Julio Iglesias.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 14.03.2017 20:10 Uhr