Wer prägt die 2. Playoff-Runde?

Die Playoff-Viertelfinalisten aus der deutschen Schweiz haben in der 1. Runde vorgelegt. Die Teams aus Lausanne, Genf, Lugano und dem bilinguen Biel stehen bereits unter Druck. Die wichtigsten Facts vor der 2. Runde.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit

Biel - Bern (Serie: 0:1) - 20:10 Uhr live auf SRF zwei

  • Das erste Playoff-Derby hat bereits zwei Opfer gefordert. Biel-Verteidiger Fey und SCB-Stürmer Reichert mussten die Partie vorzeitig abbrechen. Gemäss Medienberichten fällt Fey für den Rest der Saison aus, Reichert mindestens für die Viertelfinalserie.
  • Biel-Coach McNamara überraschte am Samstag mit der Nomination von 4 ausländischen Stürmern. Ob am Dienstag Verteidiger Lundin ins Team zurückkehrt, ist offen.

Genf - Zug (0:1) - 20:10 Uhr auf srf.ch/sport und in der App

  • Der EVZ freut sich nach dem 3:2-Overtimesieg gegen Servette über zweierlei: Der fast 4 Jahre anhaltende «Heimfluch» (kein Playoffsieg) ist zu Ende. Und die zwei entscheidenden Tore (Diaz' Ausgleich 7 Sekunden vor Schluss und Holdens Siegtreffer) fielen im Powerplay, einer Schwäche der Zentralschweizer diese Saison. Unter seinem Renommee spielte hingegen Topskorer Martschini.
  • Genfs Coach McSorley könnte auf den im Januar verpflichteten, aber am Samstag geschonten Paré (11 Punkte in 8 Spielen) zurückgreifen.

Lugano - ZSC Lions (0:1)

  • Gleich drei prominente Spieler werden im 2. Spiel in der Resega nicht mit von der Partie sein: Robert Nilsson, der Zürcher Goldhelm, fällt mit einem Innenbandriss für den Rest der Saison aus. Bei Lugano fehlt Stürmer Damien Brunner mit einer Verletzung. Zudem wurde Julien Vauclair für seinen Check gegen den Kopf von Inti Pestoni für drei Partien gesperrt.
  • Positiv für die Zürcher: Erstmals seit 12 Jahren steigen sie nicht mit einem 0:1-Rückstand in den 1. Auswärtsmatch einer Playoff-Viertelfinalserie. Schwierig wird es auswärts, gewann Lugano in der Quali doch über zwei Drittel seiner Punkte zu Hause.

Davos - Lausanne (1:0)

  • Lausanne steht vor der mentalen Herausforderung, die Preisgabe des 3:0-Vorsprungs im 1. Viertelfinalspiel zu verarbeiten. Coach Ratushny muss seinem Team den richtigen Mix aus Playoff-Tempo und (besonders in der Davoser Höhenluft) gutem Kräftehaushalt verpassen. Zulegen könnte zudem Keeper Huet.
  • Weitgehend eitel Sonnenschein herrscht dagegen beim HCD. Auch Torhüter Senn hat nach anfänglicher Nervosität ein gutes Playoff-Debüt hingelegt und wird auch am Dienstag zwischen den Pfosten stehen.
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Rückblick auf den Playoff-Start

3:50 min, aus sportpanorama vom 5.3.2017

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 4.3.17, 20:10 Uhr