Zug löst Playoff-Ticket - auch Biel siegt

Der EV Zug hat mit einem diskussionslosen 6:1-Heimsieg über Ambri-Piotta die Playoff-Qualifikation sichergestellt. Derweil feierte der EHC Biel beim 5:2-Erfolg gegen Genf einen wichtigen Sieg im Kampf um einen Playoff-Platz.

Zug hat sich mit einem 6:1-Sieg im «Gotthard-Derby» gegen Ambri als viertes Team die Qualifikation für die Playoffs gesichert. Fabian Sutter brachte das Heimteam bereits in der 6. Minute auf die Siegerstrasse.

Die Partie verlief in der Folge ausgeglichen, ehe Zug dank Reto Suri im Powerplay, erneut Sutter und Corsin Casutt in Überzahl zwischen der 32. und 39. Minute auf 4:0 davonzog. Ambris Powerplay-Tor durch Jason Williams (42.) war lediglich Resultatkosmetik. Denn Lino Martschini und Linus Omark, die beide zudem je 3 Tore vorbereiteten, sorgten kurz vor Spielende für das Schlussresultat. Der Schwede löste damit Ex-Teamkollege Damien Brunner als NLA-Topskorer ab. Mit dem 6:1-Erfolg hat der EVZ die spielfreien ZSC Lions überholt und liegt neu auf dem 3. Tabellenrang.

MacMurchy Matchwinner bei Biel-Sieg

Auch Biel feierte beim 5:2 gegen Genf einen klaren Heimsieg. Nach dem Führungstreffer durch Mathieu Tschantré in Überzahl kassierten die Bieler zwar nur 20 Sekunden später den 1:1-Ausgleich durch Goran Bezina, doch sie reagierten ihrerseits 41 Sekunden darauf durch Ryan MacMurchy im Powerplay mit der neuerlichen Führung.

Nachdem Emanuel Peter (11.) und Gaëtan Haas (25.) den EHC mit 4:1 in Front gebracht hatten, keimte bei Genf nach Cody Almonds 2:4-Anschlusstreffer 19 Sekunden später nochmals Hoffnung auf. Doch MacMurchy machte in der 29. Minute mit seinem 2. Treffer des Abends und dem insgesamt 3. Bieler Powerplay-Tor alles klar.

«Showdown» in Kloten

Damit verkürzten die Bieler den Rückstand auf Kloten und den 8. Platz zwischenzeitlich auf 3 Punkte, allerdings bei einem Spiel mehr. Am Samstag kommt es zum Direktduell zwischen den Flyers und den Seeländern.

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