Zug siegt erstmals ohne NHL-Cracks

Der EV Zug hat mit einem 3:2 im Duell gegen die kriselnden Genfer zum Siegen zurückgefunden. Fribourg bleibt an Leader Bern dran und Rapperswil gewann nach 0:3-Rückstand mit 7:4.

Der EV Zug ging erstmals seit dem Ende des NHL-Lockouts wieder als Sieger vom Feld. Das Team von Doug Shedden schlug Genf-Servette auswärts 3:2.

Doppeltorschütze Suri

Zug erwischte den besseren Start und lag nach dem 1:0 durch Reto Suri ab der 4. Minute immer in Führung. In einer turbulenten Schlussphase erzielte Suri mit seinem zweiten Treffer gut zwei Minuten vor der Sirene das 3:1. Genf, das insgesamt eine bescheidene Darbietung bot, kam durch Goran Bezina nochmals heran, der Ausgleich sollte aber nicht mehr gelingen.

Während Zug nach drei Niederlagen in Serie zum Siegen zurückfand, warten die Genfer seit nunmehr vier Partien auf einen Erfolg. Das Team von Chris McSorley wurde in der Tabelle von Gegner Zug überholt und liegt erstmals in dieser Saison nicht mehr auf einem Platz mit Playoff-Heimrecht.

Fribourg bleibt an Bern dran

Fribourg besiegte Biel zum zweiten Mal innert Wochenfrist. In der Patinoire St-Léonard sorgte Benjamin Plüss mit einem Doppelschlag für die Vorentscheidung zugunsten der Saanestädter. Das Spiel stand in der 33. Minute 1:1, als der Stürmer innert 59 Sekunden zur 3:1-Führung traf. Nur gut zwei Minuten später erhöhte Melvin Merola zum 4:1-Schlussresultat.

Fribourg setzt die punktgleichen Berner an der Tabellenspitze mit dem vierten Sieg in den letzten fünf Spielen weiter unter Druck. Die Bieler hingegen verbleiben unter dem Strich, mit vier Zählern Rückstand auf Kloten.

Rapperswil dreht Partie

Vom 0:3 zum 7:4. Die Rapperswil-Jona Lakers boten ihren Fans ein Spektakel der Extraklasse. Die St. Galler verschliefen den Start und lagen schon nach 15 Minuten 0:3 im Hintertreffen. Erst im Schlussabschnitt, den die Lakers mit 5:0 für sich entschieden, gelang die Wende. Michel Riesen und Peter Sejna zeichneten sich als Doppeltorschützen aus.