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National League Zweimal Lindgren per Penalty: Davos siegt nach Verlängerung

Davos hat gegen Zug den 2. Sieg gefeiert und in der Halbfinalserie ausgeglichen. 2 Penaltys waren beim 3:2-Erfolg n.V. von entscheidender Bedeutung.

Legende: Video Zusammenfassung Davos-Zug abspielen. Laufzeit 1:57 Minuten.
Vom 28.03.2017.
  • Davos schlägt Zug mit 3:2 nach Verlängerung.
  • Matchwinner sind Doppeltorschütze Perttu Lindgren und Enzo Corvi, der nach 61 Minuten zum Sieg trifft.
  • Damit steht es in der Halbfinalserie 2:2.

Im Bündnerland präsentierten sich dem Publikum 3 völlig unterschiedliche Drittel:

Legende: Video Schnyder schiesst Zug in Führung abspielen. Laufzeit 1:00 Minuten.
Vom 28.03.2017.

Ausgeglichener Auftakt: Die Fans in der Vaillant Arena merken von Beginn weg: Hier geht was. Davos kontrolliert mehrheitlich die Scheibe, Zug kann immer wieder Nadelstiche setzen. Es gibt Chancen auf beiden Seiten. Zug-Keeper Tobias Stephan zeigt mirakulöse Paraden und auch sein Konterpart Gilles Senn brilliert – bis 49 Sekunden vor Drittelsende: Der Goalie der Bündner lässt sich von Fabian Schnyder zwischen den Schonern zum 0:1 erwischen.

Verrücktes Mitteldrittel: Spektakel gab es schon vorher, nun kommen auch die Tore. Innert gut 5 Minuten fallen 3 Treffer: Zunächst dreht der Davoser Perttu Lindgren die Partie. Zweimal wird der Finne vor dem Tor gefoult, beide fälligen Penaltys (34./39.) verwertet er. Die Freude beim Heimpublikum währt nur kurz: 24 Sekunden nach der erstmaligen Führung gleicht Sandro Zangger für den EVZ wieder aus.

«Wand» Stephan im Schlussdrittel: Die Equipe von Arno del Curto ist drückend überlegen. Doch Stephan zieht einen grossartigen Abend ein. Tuomo Ruutu (43.), Andres Ambühl (46./53.) und Samuel Walser (49.) scheitern allesamt am Zuger Schlussmann, der seine Farben in die Overtime rettet. Nach 65 Sekunden in der Verlängerung ist dann auch Stephan machtlos: Enzo Corvi schiesst die Davoser zum verdienten Sieg.

Zuger Powerplay – zwischen Genie und Wahnsinn

Spielt Zug in Überzahl, ist für Action gesorgt. 15 Powerplay-Tore erzielten die Innerschweizer schon in den Playoffs. Doch die Medaille hat auch eine Kehrseite: Wie am Samstag in Spiel 3 verschuldeten die Zuger in Überzahl einen Penalty, wie am Samstag kassierte das Team von Harold Kreis einen Shorthander. Im Schlussdrittel verpasste Ambühl einen weiteren Unterzahl-Treffer nur knapp.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 28.3.2017, 20:10 Uhr

18 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Haller (wh)
    Vorschlag: Man entscheidet diese nervös-zerfahrenen Partien gleich im Penaltyschiessen. Da können wir uns das von Curto geforderte noch schneller, noch härter und noch aggressiver ersparen. Dass die Spieler von dieser «Philosophie» überfordert sind zeigen ja diese überhasteten Fehlpassorgien gerade im Playoff, wo man versucht «einen Gang höher zu schalten». Dass Eishockey nicht nur aus Tempo und Draufhauen bestehen könnte scheint in diesem Playoff-Fieber keinen zu interessieren.
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    1. Antwort von Rainer Feuerstein (Flinti)
      Vielleicht erinnern Sie einmal, wie viele Meistertitel der HCD mit Arno del Curto als Trainer mit dieser Spielweise schon gewonnen hat. Ein bischen Sachverstand und Objektivität wäre schon angebracht, bevor man seinem Frust freien Lauf lässt.
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  • Kommentar von Christoph Heierli (help)
    Seien wir doch ehrlich. Ohne Tobias Stephan hätte Zug mindestens zweimal verloren.
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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Werden inskünftig auch Slapshots verboten, wenn jetzt alle Stöcke auf dem Eis bleiben müssen? Dann empfehle ich den Sportartenwechsel zum Eiskunstlauf...
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