Arosa plant Rückkehr in die NLB

33 Jahre nach dem finanziell bedingten Rückzug aus der NLA bereitet der EHC Arosa ein Comeback in der zweithöchsten Liga vor. Die Initianten sind überzeugt, dass der neunfache Champion mehr als nur nostalgisches Potenzial zu bieten hat.

Arosa-Spieler verspritzen Champagner auf dem Eis

Bildlegende: Februar 1982 Der EHC Arosa feiert den letzten Meistertitel. Keystone

Im Jahr 1982 feierte Arosa den 9. und letzten Meistertitel. Es folgte wegen Geldproblemen der unmittelbare Abstieg in die NLB. Einige Jahre später verschwand der Klub von der Bildfläche. Seither darbte die Nummer 3 der ewigen Meisterliste am Ende der 1.-Liga-Skala. Kürzlich stürzten die Bündner gar in die vierthöchste Spielklasse ab.

Aufbruch statt Fall in die Anonymität

Eine regional verankerte Gruppe will nun von der Öffnung der gegenwärtig nur 9 Teams umfassenden NLB profitieren und den Mythos Arosa neu beleben. In den nächsten Tagen werden bei der National League entsprechende Dokumente eingereicht. Geplant ist ein Budget in der Höhe von 1,6 Millionen. Der Hauptsponsor (ein nationaler Reiseanbieter) prüft, das wirtschaftliche Engagement zu erhöhen.

«Wir werden alle Auflagen erfüllen», sagt Klubchef Ludwig Waidacher. Adrian Fetscherin (ex HC Thurgau und GC) ist als Geschäftsführer der neuen EHC Arosa Sport AG vorgesehen.