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Spengler Cup Genf startet siegreich in den Spengler Cup

Genf-Servette hat das Startspiel der 87. Austragung des Spengler Cups gewonnen. Die Calvinstädter setzten sich gegen AHL-Vertreter Rochester Americans in der Gruppe Torriani mit 5:0 durch.

2010 hatte Genf-Servette als erster Schweizer Gastklub seit 18 Jahren am Davoser Traditionsturnier teilgenommen. Doch anders als vor 3 Jahren gestaltete das Team von Chris McSorley das Eröffnungsspiel siegreich. Massgeblich daran beteiligt war Matt Lombardi, der zwei Tore und einen Assist zum klaren Erfolg über die Rochester Americans beisteuerte.

Führungstor in Unterzahl

Das Startdrittel zwischen Genf und dem AHL-Vertreter war ausgeglichen - bis Kaspars Daugavins und Lombardi den Americans im Boxplay entwischten und in der 12. Minute nach einem sehenswerten Zusammenspiel den 1. Treffer der 87. Spengler-Cup-Austragung erzielten.

Lombardi der Matchwinner

Kurz vor Ablauf des 2. Drittels erhöhten die Servettiens auf 2:0, nachdem Lombardi in Überzahl einen Schuss von Garrett Stafford abgelenkt hatte. Vom Gegner aus der AHL kam zu diesem Zeitpunkt zu wenig Gegenwehr, hochkarätige Chancen blieben Mangelware.

Stattdessen machte Genf zu Beginn des Schlussdrittels mit 2 weiteren Toren innert 95 Sekunden alles klar. Zunächst erzielte Lombardi mit einer feinen Einzelleistung das 3:0, dann verwertete Juraj Simek alleine vor Rochester-Keeper Matthew Hackett eiskalt.

Legende: Video «Der Ausraster von Rochesters Piuze-Roy» abspielen. Laufzeit 0:25 Minuten.
Vom 26.12.2013.

Frustration beim Gegner

Diesen Vorsprung verwaltete Servette nicht nur souverän, sondern kam durch Cody Almond 3 Minuten vor Spielende zum 5. Treffer. Das frustrierte insbesondere Frederick Puize-Roy so sehr, dass er seinem Ärger freien Lauf liess. Nachdem er 18 Sekunden vor Spielende in die Kabine geschickt wurde, wütete er auf dem Weg dorthin.

Gegensätzlich war die Gefühlslage selbstredend bei McSorley. Der Genfer Trainer hielt nach dem gelungenen Start aber fest: «Das Schlussresultat widerspiegelt das Spiel nicht.»

Derweil blickte Denis Hollenstein bereits voraus und prophezeite: «Gegen Moskau kommt dann einiges mehr auf uns zu.» Genf trifft am Samstagnachmittag im letzten Spiel der Gruppe Torriani auf ZSKA.

3 Kommentare

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  • Kommentar von John Berger-Rees, Kalifornien
    Was die meisten Leute nicht verstehen: Servette's Cody Almond hat Roy provoziert und zwar damit, dass er vor Roys Ausraster (mit den Handschuhen an, dass ist sehr schmerzhaft) ihn zweimal auf den Kopf geschlagen hat. In der NHL und in der AHL ist eine solche Geste eine Einladung zu einem Fight, doch für den war Almond nicht bereit (er hat sogar nach Roy's Rausschmiss gelächelt). Das hat Roy sehr (wohl viel zu sehr) genervt.
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  • Kommentar von Roland Hafner, 4153 Reinach
    Ein schönes erstes Spiel mit allem was Eishockey zu bieten hatte, nur die Rochester Americans haben wahrscheinlich einen Vollblut Tollwütigen Frederick Roy mitgebracht, der hat in den Katakomben alles kurz und klein geschlagen, so was habe ich bis jetzt noch nie gesehen!
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    1. Antwort von Fredi Flunder, Landquart
      Ja das geht ja gar nicht wie der sich da aufführte, aber die Amerikaner sind generell schlechte Verlierer, gegen Schluss liessen sie nur noch Frust raus.
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