Jekaterinburg: Der unbekannte Debütant

In der Altjahrswoche feiert Automobilist Jekaterinburg seine Spengler-Cup-Premiere. Das KHL-Team will beim Traditionsturnier für den insgesamt 18. russischen Triumph sorgen.

Seit 2009 spielt Jekaterinburg in der KHL. In den letzten beiden Saisons erreichte der Klub aus der viertgrössten Stadt Russlands jeweils die Playoffs. Auch in der aktuellen Spielzeit befindet sich das Team von Trainer Andrej Rasin auf Kurs Richtung Conference-Viertelfinals.

In dieser Saison hat Jekaterinburg neben der KHL noch ein anderes grosses Ziel. Bei der erstmaligen Teilnahme am Spengler Cup will das Team die Trophäe wieder einmal nach Russland holen. In den letzten beiden Jahren setzte es für die russischen Teilnehmer ZSKA Moskau und Ufa Final-Niederlagen gegen Genf-Servette ab.

«  Für jede Mannschaft sollte es nur ein Ziel geben: den Sieg. »

Oleg Gross
General Manager

Für General Manager Oleg Gross ist der Spengler Cup eine gute Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln. «Es ist immer nützlich, sich auf internationalem Niveau mit neuen Gegnern zu vergleichen», so der 50-Jährige gegenüber der Schweiz am Sonntag. Darüber hinaus gebe es aber ein klares Ziel: «Für jede Mannschaft sollte es nur ein Ziel geben: den Sieg. Und diesen werden wir in Davos anstreben.»

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