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Spengler Cup Sciaroni-Verletzung sorgt für Diskussionen

HCD-Stürmer Gregory Sciaroni erleidet im Halbfinal gegen Lugano eine Verletzung. Das sagen die Beteiligten zur umstrittenen Szene.

Legende: Video Sciaronis Verletzung und Del Curtos Reaktion abspielen. Laufzeit 0:45 Minuten.
Aus sportlive vom 30.12.2016.

Es waren keine schöne Bilder: Gregory Sciaroni ging im Halbfinal gegen Luganos Alessio Bertaggia in den Zweikampf. Dieser setzte als Puckführender überraschend zum Check an – und erwischte den Davoser dabei unglücklich mit voller Wucht am Kopf.

Legende: Video Bertaggia: «Ab und zu passieren solche Dinge leider» abspielen. Laufzeit 1:07 Minuten.
Aus sportlive vom 30.12.2016.

Der Stürmer wurde nach hinten geschleudert und blieb benommen auf dem Eis liegen. Die Schiedsrichter besprachen sich kurz und verzichteten auf eine Strafe – was wiederum Trainer Arno del Curto in Rage brachte (siehe Video oben).

Sciaronis Déjà-Vu

Sciaroni wurde mit Verdacht auf Hirnerschütterung ins Spital eingeliefert. Für den 27-Jährigen ist es ein Déjà-vu: Bereits im Vorjahr hatte sich der Stürmer im Spengler-Cup-Halbfinal verletzt.

«Ich sah ihn kommen und wollte zum Gegen-Hit ansetzen», beschrieb Bertaggia danach die Szene. «Ich wollte ihm sicher nicht weh tun, aber ab und zu passieren solche Dinge leider», erklärte der 23-Jährige und fügte an: «Es ist nicht schön, so etwas zu sehen.»

10 Kommentare

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  • Kommentar von Ray McMashi (Ray Mc)
    Sciaroni kommt doch eindeutig in gebückter Haltung, mit seinem Kopf auf Ellbogenhöhe angefahren. Zudem streckt er sich unmittelbar vor dem Zusammenprall nach oben. Unglücklich, aber nie ein Foul!
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  • Kommentar von David Kummer (davidsson)
    Also wenn man bei dieser Situation von einem fairen Check redet dann sollte man noch mal über das Regelwerk der IIHF( Internationaler Eishockeyverband) und den sonstigen Eishockeyverbänden. Denn es ist eine KLARE Absicht hinter der Armbewegung von Bertaggia zusehen. Und der Luganospieler sagte noch explizit, dass er einen absichtlichen Check ausführte. Und dieser ging dann gegen den Kopf von Sciaroni. Resultierend hätte der Luganesi unter die Dusche gestellt werden!!!
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
    Ich weiss nicht, ob die Schiris die Chance hatten, den hohen Ellbogen, auf Kopfhöhe des Davosers zu sehen. Aber der Ellbogen gehört beim Check zweifelsfrei nicht an den Kopf des anderen Spielers. Es wäre ein Skandal, wenn solche Checks nicht nachträglich geahndet werden, auch wenn ich dem Luganospieler keinesfalls Verletzungsabsicht gegenüber dem Gegners unterstelle. Das war der Kampf und Eigenschutz im Moment. Aber trotzdem: Ganz klar: Foul!
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