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Spengler Cup Team Canada steht nach offenem Schlagabtausch im Halbfinal

Das Team Canada hat das nordamerikanische Duell gegen die Rochester Americans mit 6:3 gewonnen und steht beim Spengler Cup im Halbfinal. Dort treffen die Kanadier am Montag auf Genf-Servette.

Legende: Video Das Team Canada besiegt Rochester («sportlive», 29.12.13) abspielen. Laufzeit 2:55 Minuten.
Vom 29.12.2013.

«Kanada 1» gegen «Kanada 2» wurde die Affiche im Vorfeld auch genannt, standen doch bei den jungen Rochester Americans nicht weniger als 15 gebürtige Kanadier im Aufgebot. Das «originale» Team Canada konnte mit der Erfahrung von durchschnittlich 32 Jahren und insgesamt über 3373 NHL-Partien auftrumpfen. Am Schluss setzte sich kanadische Routine gegen kanadische Jugend durch.

Frühe Führung

Die AHL-Vertreter aus Rochester wurden vom Team Canada regelrecht überrollt, schon nach 20 Minuten hiess es 0:3. Byron Ritchie (8.) und Jacob Micflikier mit einem Doppelpack (16./19.) sorgten für eine komfortable Führung. Das 1:3 durch Alexander Hutchings war das erste Lebenszeichen von Rochester und Vorbote der darauffolgenden Aufholjagd.

«Offense first»

In einer unterhaltsamen Partie wurde das Angriffsspiel grossgeschrieben, immer wieder ergaben sich so Lücken in der Abwehr. Derrick Walser konnte für Kanada zwar noch auf 4:1 erhöhen, die Americans verkürzten nach Treffern von Daniel Catenacci und Joel Armia aber wieder auf 3:4.

Bemühungen nicht belohnt

Rochester tankte mit jedem Tor Selbstvertrauen und stand etliche Male nahe am Ausgleich. Doch das 4:4 wollte dem jungen AHL-Team nicht mehr gelingen. Stattdessen traf Ritchie in der 51. Minute mit seinem zweiten Treffer zur Vorentscheidung, Alexandre Giroux kurz vor Schluss ins leere Tor zum 6:3-Schlussstand.

Am Montag (ab 20:00 Uhr live auf SRF zwei und im Livestream) spielt das Team Canada gegen Genf-Servette um den Finaleinzug. Rochester muss sich sieglos aus Davos verabschieden.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Enzo Stefanizzi, 8000 Zürich
    Der Spenglercup lebte schon immer von seiner Vielfältigkeit, darum sollte der "optimale" SC so aussehen: HCD, Team Canada, DEL-Team (Rivalität CH/D), KHL-Team, Tschechen-Team, Skandinavisches Team. Die zweite CH-Mannschaft braucht es m.E. sowieso nicht, das ist nur eine Konzession an die pausierende NLA. Und der Traum "NHL-Team in Davos" scheint mir unrealistisch. Selbst Berger-Rees' Vorschlag würde der NHL ca. 10 Tage kosten, da reicht eine Direktbegegnung im dichten NHL-Spielplan nicht aus.
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    1. Antwort von John Berger-Rees, Kalifornien
      Find ich gut, aber ich könnte auch ohne NLA-Team Kanada leben, denn die verkörpern den wahren nordamerikanischen Stil auch nicht mehr, spielen die meisten schon ein Weilchen in Europa. Ein Team Kanada gespickt mit den besten AHL Spielern (Rochester war dieses Jahr in der AHL sowieso nur mittelmässig ist somit nicht representativ) wäre sehr kompetitiv und ganz im Sinne der von Ihnen geforderten Vielfältigkeit, da diese Mannschaft nordamerikanischer spielen würde als eine pure NLA-Truppe.
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  • Kommentar von Herbert Fuchs, Basel / Berlin
    JAWOHL! ROCHESTER A. IST RAUS! RAUS! WÄRE AUCH ZU SCHADE GEWESEN, WENN DIESE SCHWACHE MANNSCHAFT AUS DEN STAATEN WEITERGEKOMMEN WÄRE.
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    1. Antwort von John Berger-Rees, Kalifornien
      Rochester hat besser gespielt als man vom Ergebnis her ausgehen könnte. Ich fands toll mal etwas Abwechslung an diesem normalerweise sehr eurolastigen Turnier zu haben. Ausserdem: Rochester hat das Turnier sicher nicht sehr ernst genommen. Weiterhin: Europaisches Hockey ist mit NHL- Niveau nicht vergleichbar Wenn hier zum Beispiel die BESTEN NHL-Mannschaften, wie zB die Toronto Maple Leafs mitspielen würden, und auch ihr Bestes geben würden, würden die Euro-Klubs klar geschlagen werden.
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    2. Antwort von M.Leuenberger, Konolfingen
      Herr Fuchs Ihr Kommentar in Ehren. Aber nur Grossschrift ist nicht nötig... Auch wenn Rochester verdient verloren hat!
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    3. Antwort von Enzo Stefanizzi, 8000 Zürich
      Ich weiss nicht, weshalb das Spenglercup-OK wieder den gleichen Fehler wie 1996 gemacht und ein AHL-Team eingeladen hat, das zu keinem Zeitpunkt kompetitiv gewesen ist. Dazu die Dauer-Ausrede vom "grösseren Eisfeld" - ich kann das nicht mehr hören. Viel lieber würde ich in Davos mal wieder ein skandinavisches Team sehen. Es scheint jedoch, dass die Schweden und Finnen den Grümpelturnier-Charakter des Turniers mittlerweile durchschaut haben.
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    4. Antwort von John Berger-Rees, Kalifornien
      Statt Skandinavische Mannschaften lieber 2 mittelmässige NHL Teams von der gleichen Konferenz, die vor dem Spengler Cup noch ein NHL Spiel austragen können. Somit wird die laufende Saison nicht unterbrochen. Das haben sie vor ein Paar Jahren mit zwei KHL-Mannschaften gemacht. Wenn der Spengler Cup wirklich so wichtig ist, liegt das sicher im Bereich des Möglichen. Dieses Turnier ist momentan viel zu eurolastig. Auch das Pseudo-Team Canada ist bloss eine best of NLA Auswahl, Zeit für was Neues!!
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