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Spengler Cup (Un)nötige Strafenflut?

Die vielen Strafen beim Spengler Cup geben zu reden. Was halten Sie von der Regelauslegung der Schiedsrichter?

Legende: Video «Ambühl: «Wollen Tempohockey und kein Skiliftfahren»» abspielen. Laufzeit 1:40 Minuten.
Vom 27.12.2016.

Vier Partien, 104 Strafminuten – die Regelauslegung der Schiedsrichter beim diesjährigen Spengler Cup sorgt für eine regelrechte Strafenflut. Seitdem die Offiziellen die sogenannte Null-Toleranz-Regel konsequenter umsetzen, wandern die Spieler auch in der NLA reihenweise auf die Strafbank.

Ambühl fordert Fingerspitzengefühl

Davos-Captain Andres Ambühl sagte nach der Niederlage gegen das Team Canada: «Schlussendlich haben die Strafen den Unterschied gemacht.» Dennoch glaubt der 33-Jährige nicht, dass kleinlich gepfiffen werde. Die Null-Toleranz-Regel sei «eine gute Sache», die Schiedsrichter bräuchten aber das nötige «Fingerspitzengefühl».

Was halten Sie von der strengeren Regelauslegung?

  1. Eine gute Sache: Die Pfiffe sind gerechtfertigt.
    %
  2. Gar nichts: Die Strafen sind kleinlich.
    %

Vielen Dank für Ihre Teilnahme.

Diskussion auch im Studio

Auch im SRF-Studio wurde diskutiert. Enrico Triulzi wies darauf hin, dass die Null-Toleranz internationalen Standards entspreche. Die Spieler müssten sich auch auf nationaler Ebene daran gewöhnen. Sergio Soguel nahm ebenfalls die Spieler in die Verantwortung. Diese müssten bereits im Training an sich arbeiten.

Legende: Video «Strafen-Diskussion im SRF-Studio» abspielen. Laufzeit 1:53 Minuten.
Vom 27.12.2016.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Das Bestrafen von relativ leichten Stockkontakten an den Beinen des Gegners ist m.E. niemandem dienlich und dem Sport abträglich. Anders sieht es bei den Saumödeli der Schläge auf Hände/Arme und Körper aus; die sollen auch m.E. bestraft werden. Warum aber diese strikte Auslegung bei den Stockschlägen und immer noch keine konsequente Ahndung der Stösse in den Rücken? Letztere sind deutlich gefährlicher, da sie der Gefoulte nicht kommen sieht und sich schlecht darauf vorbereiten kann.
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  • Kommentar von John Johnson (Kelten)
    Was überhaupt nicht geht, ist die seit kurzem im Schweizer Eishockey (NLA) aufkommende „Schwalbenmentalität“ einzelner Schweizer Eishockeyspieler. Da solche unfairen Machenschaften im Eishockey ein absolutes Tabu sind, sollten diese "Schwalbenspieler" mit Matchstrafen, vielen Spielsperren und hohen Bussen bestraft werden.
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  • Kommentar von Rafael Graf (Whitetiger)
    Diese lächerlichen Strafen machen das Hockey kaputt! Aber bei den Verantwortlichen im Verband kommt das nicht überraschend... Hockey ist ein Sport mit körperlicher Härte und da gehört halt auch ein kurzes Halten oder ein leichter Stockschlag dazu. Vielleicht sollte Fischer besser Trainer der Eiskunstlauf-Nati werden, wenn ihm das nicht passt...
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