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WM Erster Sieg für Schweizer Nati

Die Schweiz hat an der WM in Minsk im 4. Spiel ihren 1. Sieg gefeiert. Gegen Erzrivale Deutschland landete das Team von Sean Simpson einen hart erkämpften 3:2-Erfolg. Roman Josi und Damien Brunner erzielten je 2 Skorerpunkte.

Legende: Video Eishockey: WM, Schweiz-Deutschland abspielen. Laufzeit 5:08 Minuten.
Aus sportlive vom 15.05.2014.

In den letzten Sekunden kamen die Schweizer noch arg ins Zittern, als die Deutschen mit 6 gegen 5 Feldspielern mächtig Druck auf das Tor von Reto Berra ausübten.

Ein Schuss streifte gar die Torumrandung, - nur Augenblicke, nachdem Etienne Froidevaux das leere deutsche Tor verfehlt hatte.

Legende: Video Bartas Lattenschuss abspielen. Laufzeit 0:48 Minuten.
Aus sportlive vom 14.05.2014.

Josi erneut stark

Bis zur 2. Drittelspause waren die Schweizer das engagiertere Team gewesen. Das 3:2 nach Toren von Damien Brunner (13.), Denis Hollenstein (33.) und Kevin Romy (37.) war eine zu knappe Ausbeute.

Zu den ersten beiden Treffern hatte Roman Josi die Vorarbeit geleistet, der nach der Partie verdientermassen zum besten Schweizer Akteur ausgezeichnet wurde. Brunners 1:0 war erst der zweite Schweizer Powerplay-Treffer des Turniers. Der NHL-Söldner hatte etwas Glück, dass die Scheibe unter den Schonern von Deutschlands Keeper Rob Zemp ins Tor kullerte.

Rasche Gegentore

Ein Doppelschlag kurz vor Ende des 2. Drittels - Hollenstein und Romy trafen nach schönen Kombinationen aus dem Slot - schien die Entscheidung zugunsten der Schweizer zu bringen. Doch der vor dem Schweizer Tor vergessene Thomas Oppenheimer brachte die DEB-Auswahl noch vor der 2. Sirene wieder heran.

Oppenheimer, der erfolgreichste deutsche Spieler der WM, hatte schon die erstmalige Schweizer Führung nur 100 Sekunden später mit dem 1:1-Ausgleich beantwortet. Im letzten Drittel verzeichneten die Schweizer nur statistisch ein Übergewicht (10:6 Schüsse), die gefährlicheren Aktionen hatten die Deutschen. Der starke Berra hielt seinen Kasten aber rein.

Am Freitag gegen Finnland

Nächster Gegner der Schweiz ist am Freitag Finnland. Gegen die punktgleichen Nordeuropäer ist erneut ein Sieg nötig, um die Viertelfinal-Hoffnungen aufrecht zu erhalten. Allerdings: Seit 1988 hat die Schweiz Finnland an einem grossen Turnier nie mehr geschlagen.

12 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Haller, Reinach
    Dieses Gejammer über den so genannten «Erzrivalen» und «Angst-Gegner» aus dem grossen Kanton kann ich nicht mehr hören. Wenn man nur lange genug von «engen» Spielen und Arbeitssiegen redet, dann glauben es die Spieler am Schluss tatsächlich, dass nur das «Geknorze» zum Erfolg führt. Etwas mehr Selbstbewusstsein würde nicht schaden, man hat es im Mitteldrittel gezeigt, wie die Hockeyarbeiter aus der Nachbarschaft umkreist werden können.
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  • Kommentar von Silvio Fischer, Luzern
    Mal kurz ne Meinungsfrage: Ich denke, die beiden kommenden Spiele der Finnen sind wegweisend (gegen W'Russland und uns). Sollte es der Schweiz gelingen, alle ihre restlichen Spiele zu gewinnen (in 60 Minuten), sollte die Schweiz mindestens Platz erreichen. Die Schweiz käme auf 12 Punkte. Selbst Finnland würde maximal noch auf 12 Punkte kommen. Ich frage mich momentan, ob ich mir lieber einen Sieg der Weissrussen gegen Finnland oder umgekehrt wünschen soll...?
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    1. Antwort von Björn Christen, Bern
      Die Finnen sind erwacht - ich glaube nicht an einen Sieg der Eisgenossen, die Suomis lagen uns noch nie. Ich denke, die Finnen packen Weissrussland - und wir hoffentlich auch.
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  • Kommentar von Katharina Spielmann, Zürich
    Josi is the best!!!
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