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WM Genoni: «Keine Zeit, um enttäuscht zu sein»

Goalie Leonardo Genoni und der Rest der Schweizer Delegation zeigten sich nach dem 0:5 gegen Russland enttäuscht, aber gefasst. Trotz der Niederlage habe es positive Anzeichen gegeben.

«Wir haben gar keine Zeit, um enttäuscht zu sein. Morgen geht es weiter», sagte Leonardo Genoni nach der herben Startniederlage. Dass am Samstagabend gleich das Spiel gegen die USA ansteht, begrüssten neben dem Davoser Goalie, der im 2. Spiel Reto Berra Platz machen wird, auch weitere Vertreter des Schweizer Teams.

Captain Mathias Seger, der gegen Russland sein 100. WM-Spiel bestritt, warnt jedoch vor dem Match gegen die USA: «Wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir uns stark verbessern.»

Mit angezogener Handbremse

Damien Brunner machte zu grossen Respekt vor den Russen als wichtigen Grund für die Niederlage aus. «Wir haben mehr Talent, als wir heute gezeigt haben. Die ersten 20 Minuten haben wir mit angezogener Handbremse gespielt», resümierte der NHL-Stürmer.

Dass die Schweiz seit 215 Minuten auf ein Tor wartet, bereitet aber auch Nationalcoach Sean Simpson Sorgen. Dennoch sah der Kanadier auch Positives: «Das Schussverhältnis lag nicht weit auseinander.» Tatsächlich: Die Nati gab 27 Schüsse auf den Kasten von Sergej Bobrowski ab – nur 4 weniger als die Russen auf das Tor Genonis.

Legende: Video Highlights Schweiz - Russland abspielen. Laufzeit 03:10 Minuten.
Aus sportlive vom 09.05.2014.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Ludwig Kilian, Chur
    Bei einer Mannschaft, die kein einziges Tor erzielt, kann es gar keine positiven Anzeichen geben. Da gibt es schlicht und ergreifend nichts schön zu reden. Dass nicht Reto Berra im Tor stand, ist ein weiterer unentschuldbarer Fehlentscheid von Simpson. Mit Berra im Tor wäre auch das Finale vor einem Jahr anders ausgegangen.
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