Gerber hütet im WM-Viertelfinal das Tor

Martin Gerber wird am Donnerstag im WM-Viertelfinal gegen Tschechien im Schweizer Tor stehen. Nati-Coach Sean Simpson vertraut gegen den Weltmeister von 2010 auf den 38-jährigen Routinier. Der Einsatz des angeschlagenen Reto Suri hingegen ist fraglich.

Mit der Nomination von Gerber hält Simpson am Rotationsprinzip fest, welches der Kanadier seit dem 3. Gruppenspiel anwendet. Beim 5:2-Sieg gegen die Tschechen in der Gruppenphase hatte noch Reto Berra zwischen den Pfosten gestanden.

Mit einer Fangquote von 95,7 Prozent ist Berra aktuell zwar zusammen mit Kanadas Mike Smith der beste Keeper der WM, doch auch Gerbers 92,77 Prozent lassen sich sehen. «Das ist eine riesige Aufgabe», freut sich Gerber auf den VIertelfinal. «Wir müssen aufpassen, dass wir weniger Fehler machen als der Gegner», erklärt der Routinier das mögliche Erfolgsrezept.

Diaz an der Seite von Josi

Eine Rotation gibt es auch in der Defensive: Der am Montag zum Team gestossene NHL-Verteidiger Raphael Diaz (Montreal) wechselt an die Seite von Roman Josi (Nashville), während Patrick von Gunten wie in der Vorbereitung mit seinem Klotener Teamkollegen Eric Blum ein Verteidiger-Paar bildet. Robin Grossmann muss damit erneut auf der Tribüne Platz nehmen.

Suri zurück im Training

Ob der angeschlagene Reto Suri im Viertelfinal mittun kann, wird erst am Donnerstagmorgen entschieden. Immerhin konnte der Zug-Stürmer, der an dieser WM schon 4 Treffer erzielt hat, das Training bereits wieder aufnehmen. Falls Suri nicht spielen kann, stünden Dario Bürgler oder Thibaut Monnet als Alternativen bereit. Die Schweiz kann noch eine Spielerlizenz vergeben.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

SRF zwei überträgt den Viertelfinal der Schweiz gegen Tschechien am Donnerstag ab 14.30 Uhr live. Im Livestream können Sie die Partie ebenfalls mitverfolgen.