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Alles über die Absage der Eishockey-WM in der Schweiz
Aus sportpanorama vom 22.03.2020.
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Nati-Captain über Absage Diaz: «Hoffe schwer, dass wir die Heim-WM 2021 nachholen können»

Seit Samstag steht fest: Die Eishockey-WM kann in diesem Jahr nicht stattfinden. Nun bezieht Raphael Diaz Stellung zur Absage.

Nach den vergangenen Tagen und Wochen war es keine Überraschung mehr, als die Eishockey-WM in Zürich und Lausanne am Samstag definitiv abgesagt wurde. Und dennoch: Die Gewissheit schmerzte den Schweizer Nati-Captain Raphael Diaz. «Es ist extrem enttäuschend und macht uns Spieler traurig», sagte der EVZ-Spieler.

Erst jetzt kann man so richtig loslassen.
Autor: Raphael Diaz

Obschon die Hoffnung einer Durchführung immer kleiner wurde, habe er versucht, sich unter anderem mit Joggen fit zu halten, so Diaz im Skype-Interview mit SRF Sport.

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Das komplette Skype-Interview mit Diaz
Aus Sport-Clip vom 22.03.2020.
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Dem Zuger Verteidiger sei aber spätestens nach den verstärkten Massnahmen des Bundesrates zur Bekämpfung des Coronavirus bewusst geworden, dass es mit der Heim-WM nichts werden würde. «Richtig loslassen konnten wir aber erst, als am Samstag die definitive Absage kam», erzählt der 34-Jährige.

Raphael Diaz
Legende: Raphael Diaz würde nur allzu gerne noch als Spieler eine WM in der Schweiz erleben. Keystone

Hoffnung auf 2021

Noch hat die IIHF nicht darüber beraten, ob und wann die abgesagte WM in der Schweiz nachgeholt werden kann. OK-Chef Gian Gilli sagte am Samstag im «sportaktuell», dass eine Durchführung im kommenden Jahr nun das Wunschszenario sei.

Das sieht auch der Nati-Captain so: «Diese WM ist ein Traum für alle Schweizer Spieler und Fans. Ich hoffe schwer, dass das Turnier 2021 nachgeholt wird. Das wäre nur fair», so Diaz.

Sport hat keinen Vorrang

Auch für Diaz ist in Zeiten der Corona-Krise jedoch klar, dass der Sport in den Hintergrund rückt. Das Entscheidende sei nun das Wohl der Menschen. Über den Sport mache man sich zurzeit kaum Gedanken, erzählt der Zuger.

Hoffentlich waren die ganzen Vorbereitungen nicht für nichts.
Autor: Florence SchellingSRF-Eishockey-Expertin

Ähnlich sieht es Florence Schelling. Die ehemalige Schweizer Frauen-Nationaltorhüterin war am Sonntag Gast im Instagram-Talk mit SRF Sport. «Es geht jetzt um die Gesundheit aller Menschen auf der Welt.» Die WM-Absage sei deshalb gut nachvollziehbar.

Auch Schelling visiert aber 2021 an: «Hoffentlich waren die ganzen Vorbereitungen nicht für nichts und wir holen die Heim-WM nächstes Jahr nach.»

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Alles über die Absage der Eishockey-WM in der Schweiz
Aus sportpanorama vom 22.03.2020.
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«sportpanorama», 22.03.2020, 18:30 Uhr; lni/mlo

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Hubert Glauser  (hubiswiss)
    Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die WM auf 2021 verschoben wird. Den die nächste WM ist schon weit in der Planung. Für diesen Gastgeber würden dann auch Kosten anfallen, die verloren sind 2022 oder 2023 ist eher realistisch. Wobei Schweden 2025 nicht ein Jahr verschiedenen will wegen Olympia 2026
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