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WM Simpson: «Wir sind selber schuld»

Die Enttäuschung stand dem Schweizer Team nach der Niederlage gegen Weissrussland ins Gesicht geschrieben. Nationalcoach Sean Simpson fand klare Worte.

Sean Simpson wirkte genervt, als er in den Katakomben der Minsk-Arena die erneute Niederlage erklären musste: «Im zweiten Drittel haben wir Weissrussland nicht genug unter Druck gesetzt. Wir sind selber schuld. Alle müssen wissen, wie ernst es ist.» Die Mannschaft stehe nach 3 Niederlagen in Folge an einem «sehr kritischen Punkt».

Auch Captain Mathias Seger übte sich in Selbstkritik: «Wir machten einige Fehler, die eiskalt ausgenutzt wurden.» Die Chance auf eine Viertelfinal-Qualifikation bestehe zwar immer noch, sei aber relativ klein.

«Die letzten 4 Spiele gewinnen»

WM-Debütant Etienne Froidevaux, der von Simpson nachgemeldet worden war und das 3:2 erzielte, sagte: «Mir wäre es lieber gewesen, wenn wir gewonnen hätten und ich gar keinen Einsatz gehabt hätte. Jetzt müssen wir alles gewinnen.» Auch für Yannick Weber ist die Marschroute klar: Es gelte, die letzten 4 Spiele zu gewinnen.

Legende: Video Die Tore bei Schweiz - Weissrussland abspielen. Laufzeit 2:25 Minuten.
Vom 12.05.2014.

11 Kommentare

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  • Kommentar von Christoph Kiefer, Volketswil
    Mir fehlt etwas mehr Kritik an Simpson. Er war nach den Olympischen Spielen extrem genervt und er ist es auch jetzt wieder. Er hat sich entschlossen, dass er die Nati, die so viel Potential hat, nicht mehr trainieren möchte. Wo ist da der Kampfgeist, Ehrgeiz und Durchhaltewille? Krüger hat diese Eigenschaften gehabt, aber leider ein "schwächeres" Kader. Ich bin froh, dass Simpson geht. Und ich verstehe darum auch die vielen Absagen der Spieler.
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  • Kommentar von Claude, Basel
    Tja, letztes Jahr war man noch euphorisch und hat den neuen Trainer gepriesen, und jetzt ist man weit entfernt von einer Bestätigung der Vorjahresleistung. Naja, Herr Simpson geht ja nun wieder und hat unsere Nati in keinster weise weiter gebracht! Hoffentlich finden wir wieder einen Trainer, der über längere Zeit die Nati weiter bringt und bei der Spitze halten kann, so wie es Ralph Krueger geschafft hat, denn dann profitiert auch die ganze Liga!
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    1. Antwort von Stephan, Jona
      Das ist einfach nur falsch. Unter Krueger hat die Schweiz fast nie gegen einen Grossen gewonnen und ist max. 8 gewesen. Die Schweiz ist einfach ein zu kleines Eishockeyland um 20 Absagen zu verkraften. Was das letzte Jahr optimal gelaufen ist, haben sie dieses Jahr auch Pech. Wenn unsere Verbandsspitze ihren Job richtig gemacht hätte, würde auch Simpson weiterhin Nati-Trainer sein. Für mich war Simpson mit Abstand der beste Trainer der die Schweiz je hatte!!!!
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    2. Antwort von Gysler A, VD
      @Stephan: Ihre Bemerkung betr.Nati-Resultate mit Krüger ist richtig,auch wenn das heutige Kader papiermässig um einiges besser ist. Wick,der nach 6 SMS von Simpson keine Antwort gibt,zeigt einen miesen Charakter,Niederreiter und Sbisa sind in der NHL engagiert,Streit ist 35 und ist bei weitem nicht mehr so gut wie noch vor 1-2 Jahren,Walker verletzt,Trachsler auch (?),Gerber 39 - das sind schon 7 Spieler,die letztes Jahr zum Erfolg beigetragen haben und heuer fehlen.Aber 20 Absagen sind's nicht
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  • Kommentar von markus, bülach
    betreffend absagen.... ich empfände es als ehre für eine nati zu spielen .... ausserdem wie würden wohl klubs umgehen wenn du als spieler "kein bock" hast ... verdienen die jungs doch genug das man seine farben mal "ehrenamtlich" vertritt! den spielern die dort sind mache ich keinen vorwurf ... mit wenig glück hätten sie 6 punkte ... nun sinds halt noch keine ... so ist halt sport ... hopp schwiiz
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