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Fussball allgemein Torlinientechnik: Premiere an Klub-WM

An der Klub-WM in Japan (6. bis 16. Dezember) wird erstmals die Torlinientechnik einem Härtetest unterzogen. Die beiden getesteten Methoden sind «Hawk Eye» und «GoalRef».

Im Juli dieses Jahres hatte das für die Regeln zuständige International Football Board (IFAB) der FIFA entschieden, an der Klub-WM, dem Confederations Cup 2013 sowie der WM 2014 Torlinien-Technik zu erlauben.

Die Methoden «GoalRef» und «Hawk Eye» haben die ersten Tests der FIFA bestanden. 90 Minuten vor Anpfiff wird der Schiedsrichter das System jeweils testen und bestimmen, ob er darauf zurückgreift oder nicht. «Der Schiedsrichter bleibt der wichtigste Mann. Er ist derjenige, der entscheidet», sagte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke, der den technischen Fortschritt als «eine Art Revolution» bezeichnete.

Kamera oder Chip?

«Hawk Eye» ist ein kamerabasiertes System, wie es bereits im Tennis zum Einsatz kommt. Bei «GoalRef» soll ein Chip im Ball erkennen, ob das Leder die Torlinie vollumfänglich überquert hat. Innerhalb von Sekunden soll der Schiedsrichter auf seiner Armbanduhr mit «Goal» über einen Treffer informiert werden.

Noch 1 System am Confederations Cup

Am Confederatios Cup wird nur noch eine Technik zum Einsatz kommen. Die Leistungen der beiden Systeme an der Klub-WM werden im Januar von der FIFA analysiert. Anschliessend wird sie sich für eine Variante entscheiden, die beim Confederations Cup zum Einsatz kommen wird.

Legende: Video Schiedsrichter Kever zur Torlinien-Technik («sportaktuell» vom 22.7.2012) abspielen. Laufzeit 02:15 Minuten.
Aus sportaktuell vom 05.07.2012.