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Als Alain Sutter und Co. gegen Atomversuche in der Südsee protestierten
Aus Sport-Clip vom 05.09.2020.
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Am 6. September 1995 Als die Nati Atomversuche stoppen wollte

Vor 25 Jahren sorgte das Schweizer Fussball-Nationalteam mit einem politischen Protest weltweit für Aufsehen.

Am 6. September 1995 spielte das Team von Coach Roy Hodgson in Schweden um die Qualifikation zur EM 1996 in England. In Erinnerung blieb weniger das 0:0 als die Ereignisse während der Nationalhymne. Während sie in Reih und Glied auf dem Platz stand, rollte die Mannschaft ein Leintuch aus. Darauf stand: «STOP IT CHIRAC».

Ohrel, Sforza, Knup, Henchoz, Fournier, Sutter, Hottiger und Quentin
Legende: Stiller Protest Ohrel, Sforza, Knup, Henchoz, Fournier, Sutter, Hottiger und Quentin (von links). Keystone

Aktion rief Uefa auf den Plan

Der ­damalige französische Staatspräsident hatte im Süd­pazifik Atomtests angeordnet. Die Aktion der Nati fand über die Schweizer Grenze hinaus Zustimmung. Der Verband war weniger glücklich, SFV-Präsident Marcel Mathier liess verlauten, man dürfe den Sport nicht für Politik missbrauchen.

Die Mannschaft entging am Ende einer Bestrafung. Die Uefa aber machte im Nachgang ihre Mitgliedverbände darauf aufmerksam, dass in ­Zukunft politische Aktionen auf dem Spielfeld streng bestraft werden würden.

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