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Fussball Blatter kandidiert für 5. Amtszeit

FIFA-Präsident Sepp Blatter möchte auch in einer 5. Amtsperiode an der Spitze des Fussball-Weltverbandes bleiben. An der Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees in Zürich gab der 78-Jährige seine erneute Kandidatur bekannt.

Sepp Blatter
Legende: Hat noch nicht genug Sepp Blatter sieht seine Mission «als noch nicht beendet.» Reuters

Sepp Blatter steht der FIFA bereits seit 1998 als Präsident vor. Ende August hatte sein bis dahin härtester Konkurrent und UEFA-Präsident Michel Platini seinen Verzicht auf eine Kandidatur verkündet.

Legende: Video Sepp Blatter kandidiert erneut («sportaktuell») abspielen. Laufzeit 00:21 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 26.09.2014.

Kandidatur ist keine Überraschung

Die Wiederwahl dürfte für Blatter somit nur noch Formsache sein. Nach dem Rückzug von Platini stehen dem Schweizer bei der Wahl am 29. Mai 2015 in Zürich keine ernstzunehmenden Gegenkandidaten gegenüber. Als bisher einziger Kandidat tritt dem Schweizer Jérôme Champagne entgegen. Dem Franzosen werden aber nur geringe Chancen eingeräumt.

Blatter hatte seine erneute Kandidatur bereits anlässlich des Soccerex Global Convention in Manchester anfangs September angekündigt. Am Freitag kam nun die offizielle Bestätigung an der Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees in Zürich. «Ich möchte der FIFA auch in einer 5. Amtszeit zur Verfügung stehen und dienen», kommentierte der Walliser seinen Entscheid.

19 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Blatter weg - und dann? Glaubt nicht, dass es nachher besser wird !! Wen würdet ihr als Nachfolger vorschlagen? Beckenbauer, Platini oder Pelé mit ihren dünnen Schulsäcken? Immerhin hat Blatter studiert. Allerdings gebe ich euch in dem Punkt Recht, dass sein Rücktritt wirklich fällig wäre. Der Witz ist, dass die WM in Russland und Katar vielleicht gar nicht mehr stattfinden können. Eines überseht ihr: Der offiziell dreifach geschiedene Blatter ist eigentlich mit der FIFA verheiratet.
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    1. Antwort von JP. Simon, Vermittler f. hochkarätige Jobs, Bern
      In Zürich wäre sicher einen zu finden. Doch ich möchte da nicht vorgreifen und mich in die Nesseln setzen, so ich nicht seinen Name nenne.
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    2. Antwort von Juha, Zürich
      Falls Sie auf mich anspielen sollten - schliesslich sind wir zwei "gute" alte Bekannte -, muss ich ein Interesse klar verneinen. Ich würde nicht einmal Ja sagen, wenn man mich fragen würde.
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  • Kommentar von P. Frey, Kreuzlingen
    Wenn sogar ein Papst zurücktreten kann, warum nicht auch Sie Herr Blatter ? Ihre Transparenz ist so klar wie Milchglas, es scheint zwar Licht durch, nur sehen tut man nichts. Ich denke Sie schaden auch der Schweiz mit Ihrem Stursinn. Wenn ich Ihren Namen im Zusammenhang mit der Fifa höre, kommen mir gleich die dunklen Machenschaften von korrupten Schweizer Bänker in den Sinn. Geniessen Sie doch noch einen schönen Lebensabend im Wallis und lassen es sich gut gehen.
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    1. Antwort von Pawel Kubczik, Lublin
      Das würde nichts mit "Geniessen" für Blatter. Denn sobald sein Nachfolger - sofern dieser dann auch was taugt - mit dem Aufräumen beginnt, wird es eng für Sepp. Deswegen muss dieser ja kandidieren, nur so kann er seinen Lebensabend noch retten. Also dran bleiben, bis zum bitteren Ende. Und seine Landsleute schämen sich halt noch ein paar Jahre, wenn sie mit Ausländern über Fussball reden...
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  • Kommentar von JP.Simon, Nietzscheaner, Bern
    Die Mimik und die Körpersprache mit Faust, Fäustchen wäre eher zu nennen, spricht Bände. Es ist der Kreislauf eines jeden Menschen, der sich dahin schliesst, dass er mit dem Alter geistig und emotional wieder kindliche Züge annimmt. Dem wäre ja nichts einzuwenden,einer geistigen Reife, die man sich im Leben zugelegte, tut das keinen Abbruch. Doch wenn man nicht loslassen und abgeben kann, verbissen die Faust Klammerhaltung schreibt, gar schreit, dann ist es nicht mehr kindlich, sondern kindisch.
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