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Challenge League «Attentäter»: Xamax greift zum Zweihänder

Die Turbulenzen im Challenge-League-Spiel Aarau-Xamax vom Freitag (2:0) zeitigen Folgen. Ins Visier von Xamax gerät vor allem Stéphane Besle.

Gomes, Mehidic
Legende: Kein friedliches Fussballspiel Der Neuenburger Mike Gomes gegen Aaraus Damir Mehidic (Szene aus dem Spiel im Juli) EQ Images

Die Swiss Football League hat Aarau-Trainer Marinko Jurendic für ein Spiel gesperrt. Jurendic war im Spiel vom Freitag auf das Feld gelaufen und hatte Xamax-Spieler Charles-André Doudin geschubst. Einen Verweis erhielt Xamax-Trainer Michel Decastel, der ebenfalls seine Coaching-Zone verlassen hatte. Xamax-Spieler Pietro Di Nardo hatte zudem in der 84. Minute die rote Karte gesehen.

Xamax lancierte derweil einen scharfen Angriff gegen den Aarauer Stéphane Besle, notabene Ex-Captain von Xamax. Besle habe sich «in einen Attentäter verwandelt». Präsident Christian Binggeli klagte: «Sein Tackling gegen Tréand hätte die rote Karte verdient gehabt.»

«Aufstachelung zur Gewalt»

Besle habe danach in einem Interview gesagt, wenn man Tréand früh im Spiel einige Schläge verpasse, erhole sich dieser nicht mehr. «Solche Aussagen sind untragbar. Das ist Aufstachelung zur Gewalt. Das ist beschämend für einen künftigen Polizisten», sagte Binggeli. Besle möchte nach seiner Karriere Polizist werden – im Kanton Neuenburg.

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