FC Wil ist saniert, der Spielbetrieb gesichert

Dank der finanziellen Unterstützung von regionalen Unternehmen wird der Challenge-League-Klub FC Wil die Saison beenden können. Zudem ist die Aktienmehrheit wieder in Schweizer Händen.

FC Wil Präsident Roger Bigger

Bildlegende: Kann wieder optimistisch in die Zukunft schauen FC-Wil-Präsident Roger Bigger Keystone

Nachdem der FC Wil vor zwei Monaten von seinen türkischen Geldgebern sitzen gelassen worden war, stand der Klub vor dem finanziellen Abgrund. Heute konnte Wil-Präsident Roger Bigger an der Pressekonferenz Entwarnung geben. Dank der Hilfe von regionalen Unternehmen wird der Challenge-League-Klub die laufende Saison beenden können. Zudem sei die Aktien-Mehrheit des Klubs wieder in Schweizer Händen.

Grosse Bereitschaft zeigten auch die Spieler und Mitarbeiter des Klubs, welche sich zu Lohneinbussen bereit erklärt haben. Die Februarlöhne sollen noch am Mittwoch, die März-Saläre bis Ende dieser Woche überwiesen werden.

Trainer Maurizio Jacobacci

Bildlegende: Verzichtet bis zur Sommerpause auf den Lohn Trainer Maurizio Jacobacci Keystone

Neuer Trainer arbeitet gratis

Ob Wil für die Saison 2017/18 die Lizenz der Swiss Football League erhält, ist noch unklar. Laut Präsident Bigger beträgt das Budget dafür 2,5 Millionen Franken. Ein grosser Teil davon sei bereits gesichert.

Geregelt haben die Wiler mittlerweile die Trainerfrage. Am späten Montagabend gab der Verein die Verpflichtung des neuen Coaches bekannt: Maurizio Jacobacci übernimmt per sofort die erste Mannschaft. Dieser verzichtet nach Angaben von Roger Bigger, auf einen Lohn bis zur Sommerpause. Denn Jacobacci steht bis dann noch auf der Lohnliste von Wacker Innsbruck, wo er Ende September entlassen worden ist.

Sendebezug: Radio SRF3, Bulletin 16:04 Uhr