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Challenge League FC Wil: Türkische Investoren suchen das Weite

Der Challenge-League-Klub FC Wil hat an einer Medienkonferenz den sofortigen Ausstieg der türkischen Investorengruppe um Mehmet Nazif Günal bekannt gegeben. Nun sucht man in der Ostschweiz nach Lösungen.

Legende: Video Türkische Investoren lassen FC Wil fallen abspielen. Laufzeit 02:22 Minuten.
Aus sportaktuell vom 08.02.2017.

Die türkischen Verwaltungsräte des FC Wil haben ihre Mandate per sofort niedergelegt und ihr Darlehen gekündigt. Dies gab VR-Vize-Präsident Roger Bigger am Mittwoch an einer Pressekonferenz bekannt.

Die Gründe für den Ausstieg der Investoren um Mehmet Nazif Günal sind nicht bekannt. Bigger sagte dazu bloss: «Ich weiss es nicht.»

Spielbetrieb aufrecht erhalten – aber wie?

Ein Gremium mit Bigger an der Spitze bildet nun eine Task Force, um Lösungen zu finden, damit der Spielbetrieb in der Challenge League aufrecht erhalten werden kann. «Wir werden alles versuchen, um den Klub zu retten», so Bigger. Seit seinem Einstieg beim FC Wil im Sommer 2015 hat Günal rund 18 Millionen Franken investiert – in Personal, Spieler und Trainerstaff.

Legende: Video Interview mit Roger Bigger abspielen. Laufzeit 05:15 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 08.02.2017.

Um die Saison in der Challenge League beenden zu können, wird ein Sanierungsplan ausgearbeitet. «Die Spieler müssen schmerzliche Lohneinbussen in Kauf nehmen. Sie wissen aber auch, dass der FC Wil eine gute Plattform ist», so Bigger. «Aber das Gelingen der Sanierungsaktion hängt von den Spielern ab.»

Es würden nun bis zum Ende der Transferzeit am 15. Februar Anfragen für Wil-Spieler kommen, so Bigger. «Wir sind überzeugt, dass es Lösungen gibt.»

Sendebezug: SRF 1, «schweiz aktuell», 08.02.2017, 19:00 Uhr

15 Kommentare

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  • Kommentar von U.E. Romer (romeru)
    Weshalb haben "echte" Investoren kein Interesse in Fussballvereine zu investieren? Wer nüchtern rechnet, sieht das Ganze nur als Geldvernichtungsmaschine. Andere schweizerische und ausländische Clubs sitzen im selben Boot und "angeln" sich dubiose Geldgeber. Jetzt die Schuld nun den Behörden zuzuschieben ist einfach billig. Zum Glück hatte es in der Wiler Behörde Köpfe, die das Geschäft durchschaut haben und auf der Bremse standen.
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  • Kommentar von Werner Blatter (blatti)
    Wann lernen Schweizer das man Ausländern nicht's verkauft, es geschieht den Wilern ganz recht grosskotziges getue grottenschlechter Verein, jetzt hat man zum Glück noch genügend Zeit für Fasnacht's Sprüche... Vielleicht dämmerts den Wilern...? Geldwäsche!
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    1. Antwort von Ya medet (Medet201085)
      Sorry aber nur weil jemand mit ein Porsche ein unfall baut , bedeutet dass nicht porsche ist schlecht. Es gibt sehr viele gute fussballfunktionäre ( ausländer und schweizer ) die gute arbeit machen, jugend beförden. Und ausser dem wenn diese Will Investoren etwas falsche gemacht haben, wird die Schweizer Justiz , Sie schon zu Rechenschaft ziehen. Keine sorge
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    2. Antwort von Felice Limacher (Felimas)
      Das ist wohl einiges mehr als "völlig haltlos" was Sie da schreiben, Herr Blatter. Überlegen Sie doch nochmals genau den Inhalt Ihrer Zeilen .... Fakt ist wohl eher, dass "Investoren" gründlich hinterfragt werden sollten. Sowohl deren Motivation, jedoch auch deren Mentalität. Hinzu kommen Absicherungen, dasss Kredite nicht einfach KnallFall gekündigt werden können. Etwas "blauäugig wie die Verantwortlichen des FC Wil gehandelt haben, hoffe jedoch genauso lehrreich ... !?
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    3. Antwort von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
      @Blatter: Naja, die Mäzenin des FC Basel ist auch eine gebürtige Deutsche....
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    4. Antwort von Franz Huber (R.)
      Es ist ja nicht das erste Mal beim FC Wil, dass man freundlich gesagt dubiose Investoren hat. Das man im Verein auch gar nicht so genau wissen wollte woher das Geld kommt. Hauptsache es steht Momentan zur Verfügung und man kann in Wil so tun als könnte man mit den Grossen mithalten. Blauäugig ist wohl eher wenn man denkt der Fussball werde nicht zum Geldwaschen missbraucht. 100% schmutziges Geld rein. Wenn dann nur schon 50-60% sauberes Geld wieder rauskommt....ist doch alles Bestens gelaufen!
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    5. Antwort von Werner Blatter (blatti)
      Herr Limacher ich wohne in der Region seit 2015 gibt es kaum ein Tag an dem man nicht's hört vom FC Will..... Warten wir noch einige Tage bis das eine oder andere ans Licht kommt , dann lieber Herr Limacher werden Sie sehen das meine Vorwürfe alles andere als haltlos sind eher sogar noch weit daneben von einer riesigen Sauerei und Fehlern die nur Anfänger machen, des weiteren stelle ich fest habe wieder einmal einen Volltreffer gelandet!
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  • Kommentar von bruno Ebbi (B.Ebbi)
    und wo bleibt die liga??? kann sie es sich leisten, 1 von 20 proficlubs dahin darben zu sehen? es braucht rahmenbedingungen für riskante manöver, so dass nicht jedes mal am ende die bilanz nur ein "scherbenhaufen" sein mag. finanzielle polster sind nötig in einem geschäft mit derartigen unsicherheitsfaktoren. der fc thun, weiss wovon ich rede...
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