Neue Trainer hoffen auf neue Torjäger

Absteiger Lausanne sowie Servette sind die heissesten Anwärter auf den Aufstiegsplatz in der Challenge League. Beide gehen sie, wie auch Winterthur, mit neuen Trainern in die Saison.

Vonlanthen im Zweikampf mit Tréand

Bildlegende: Der Topskorer und sein Nachfolger Johan Vonlanthen, hier noch im Schaffhauser Dress, soll Geoffrey Tréand bei Servette vergessen machen. Keystone

Der Italiener Francesco Gabriele soll Lausanne auf direktem Weg zurück in die Super League führen. Nicht nur an der Seitenlinie, auch auf dem Feld steht manch Neuer: Nicht weniger als 17 Spieler verliessen den Klub und mussten ersetzt werden. Gekommen sind die in der Super League bereits erprobten Cristian Ianu und Max Veloso, David Marazzi und drei Franzosen.

Abgewanderte Topskorer

In Genf hat der Brite Kevin Cooper das Amt des Servette-Coaches übernommen. Die Servettiens müssen den Abgang von Topskorer Geoffrey Tréand (zu St. Gallen) kompensieren. Verpflichtet werden konnte Johan Vonlanthen, zudem soll Alhassane Keita (St. Gallen) kurz vor der Unterschrift stehen.

Neben den Romands ist Lugano sowie den Deutschschweizer Klubs Schaffhausen, Wil und Winterthur ein Spitzenplatz zuzutrauen. Bei Schaffhausen stellt sich die Frage, wie gut Federico Almerares (Ex-Basel) den zum FCZ abgewanderten Liga-Topskorer Patrick Rossini ersetzen kann.

Dienstältester Trainer muss gehen

Während Wil im fünften Jahr mit Axel Thoma als Trainer auf Kontinuität baut, wollen die Klubverantwortlichen in Winterthur neue Impulse setzen. Mit Boro Kuzmanovic wurde kurz vor Saisonbeginn und nach 5 Jahren der dienstälteste Challenge-League-Coach entlassen und durch Jürgen Seeberger ersetzt.

Dem Deutschen kommt die Aufgabe zu, den Klub aus dem Mittelfeld an die Spitze der Liga führen. Wie so viele Konkurrenten, musste auch der FCW mit Marco Aratore (St. Gallen) seinen besten Torschützen ziehen lassen. Potenzieller Nachfolger ist Joao Paiva (Wohlen), der an der Seite von Patrick Bengondo stürmen soll.

Sendebezug: Radio SRF 1, Regionaljournal Zürich, 18.07.14 17:00 Uhr