«Wir schaffen das»: Wil-Coach wie Merkel

Bis in einer Woche muss der Challenge-League-Klub Wil zweieinhalb Millionen Franken aufgetrieben haben. Sonst droht der Konkurs und der Fall in den Amateurfussball.

Seit sich die türkischen Investoren aus dem FC Wil zurückgezogen haben, hängt die Konkursdrohung wie ein Damoklesschwert über dem Ostschweizer Challenge-League-Vertreter.

Diese Situation könne man «nicht vollkommen wegwischen. Das ist klar», räumt Wils neuer Headcoach Ronny Teuber ein. Man habe versucht, dies zumindest für das Training auszublenden. «Ich denke, dass uns dies ganz gut gelungen ist.»

Die Hoffnung aufgeben will man beim Cupsieger von 2004 nicht. «Viele Spieler sagen: ‹Mensch, wir müssen jetzt am gleichen Strang ziehen›», erzählt Teuber. Das gilt auch für den Coach: «Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen, dass wir die Saison zu Ende spielen können», sagt der 51-jährige Deutsche. Teuber hat bereits eine Lohneinbusse akzeptiert. Um den Klub zu retten, muss dies auch das Gros der Spieler tun.