Barça: Auf engstem Raum zur Gala

Mit einer mitreissenden Vorstellung hat der FC Barcelona gegen die AC Milan die Champions-League-Viertelfinals erreicht. Herausragend war vor allem Messis 1. Treffer. Doch die Leistung der ganzen Equipe sorgte bei den siegreichen Protagonisten für Jubelstürme.

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Fussball: Messis 1:0 gegen Milan

0:36 min, vom 12.3.2013

Das 1:0 in der 5. Minute war für die AC Milan im Camp Nou der Anfang vom Ende. Und der 57. Treffer von Lionel Messi um 76. Champions-League-Spiel war sinnbildlich für das Markenzeichen des FC Barcelona: Wie kaum eine andere Mannschaft suchen die Katalanen nicht primär den freien Raum, sondern vor allem den freien Mann.

Bedrängt, aber anspielbar

Denn Platz hatte Messi eigentlich keinen, als er nach einem Doppelpass von Xavi an der Strafraumgrenze angespielt wurde. Nicht weniger als 5 «Rossoneri» umkreisten den Argentinier - aber eben, der Passweg war offen. Der Rest ging zu schnell für Milan: Ballmitnahme links Aussenrist, Schuss links Innenrist, Tor.

Messis Traumgoal ins Lattenkreuz war der Auftakt zu einem aus Barcelona-Sicht wunderbaren Abend. Messi machte noch vor der Pause das 0:2-Defizit aus dem Hinspiel wett, nach der Pause ging die Gala weiter und gipfelte schliesslich in einer 4:0-Demontage der stolzen AC Milan.

Piqué: «Sind nicht aufzuhalten»

Abwehrspieler Gerard Piqué, der vor der Begegnung selbstbewusst einen 3:0-Erfolg seiner Equipe vorausgesagt hatte, twitterte nach dem Spiel: «Nächte wie diese machen diesen Klub grösser. Dank Fans! Wenn wir zusammen stehen, sind wir nicht aufzuhalten!»

Piqués Teamkollege in der Verteidigung, der Brasilianer Dani Alves, verglich die Barça-Vorstellung mit der Formel 1. Das Spiel seiner Equipe sei zu schnell gewesen für den Gegner, twitterte er.

Für Dani Alves war die Leistung seiner Mannschaft Formel-1-mässig.

Bildlegende: Wie Schumacher Für Dani Alves war die Leistung seiner Mannschaft Formel-1-mässig. Screenshot SRF

Als Beweis stellte Alves ein Bild mit ihm und dem 7-fachen F1-Weltmeister Michael Schumacher dazu. Der Deutsche hatte die siegreichen Katalanen nach dem Match in der Kabine besucht.