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Champions League Basels heikle Aufgabe in Tel Aviv

Der FC Basel steht im Rückspiel der 3. Qualifikations-Runde zur Champions League vor einer Bewährungsprobe. Nach dem Minisieg zuhause gegen Maccabi Tel Aviv (1:0) erwartet den FCB in Israel eine heikle Aufgabe.

Im Hinspiel vermochte Basel nur eine Halbzeit lang zu überzeugen, in den zweiten 45 Minuten lief beim Schweizer Meister nicht mehr viel zusammen. Dass dies besser werden muss, ist sich auch Captain Marco Streller bewusst: «Wir wollen unbedingt in die Champions League. Dazu muss im Vergleich zur zweiten Halbzeit des Hinspiels eine Steigerung her.»

Startfurioso erwartet

Basel erwartet im Hexenkessel des Bloomfield-Stadion ein Startfurioso von Maccabi. «Sie brauchen 2 Tore, um weiterzukommen. Ich denke, dass sie in der ersten Viertelstunde der beiden Halbzeiten ein Feuerwerk zünden werden», meint Streller und fordert, dass das Team in der hitzigen Atmosphäre kühlen Kopf bewahrt.

Übersteht der FCB diese heikle Phasen, dann stehen die Chancen auf einen Vorstoss in die Playoff-Phase durchaus gut. Trainer Murat Yakin verlangt, dass sein Team «abgezockt und clever» agiert. Das sollte aber gemäss Yakin kein Problem darstellen: «Geduld gehört mittlerweile zu unserem Spiel.»

Delgado kommt wohl zum Einsatz

Der Coach wird in Israel bis auf Raul Bobadilla auf seinen ganzen Kader zurückgreifen können. Yakin hat sich entschieden, den Stürmer vorerst aus dem Team zu streichen («Er ist nicht frei im Kopf»). Dafür wird der gegen St. Gallen gesperrte Valentin Stocker wieder auflaufen können.

Und mit Matias Delgado kann der Trainer auf eine weitere gewichtige Verstärkung zählen. Für 90 Minuten reicht die Physis des Argentiniers noch nicht, dafür benötige er nach eigener Aussage noch ein paar Ernstkämpfe. «Aber man hat gesehen, dass er jederzeit bereit ist, den finalen Pass zu schlagen», so Yakin. «Und zwar schneller, als wir uns das bislang gewohnt waren.»

Ungeschlagen, aber mit Problemen

Nach 5 Ernstkämpfen ist Basel zwar noch immer ungeschlagen, zeigte aber auch Schwachstellen auf. «Im Juli und August läuft es immer etwas zäh. Dieses Problem zeigt sich jedes Jahr», meint Streller. Wichtig für den FCB ist die Ungeschlagenheit. Kann er diese auch in Tel Aviv wahren, rückt der 5. Vorstoss in die CL-Gruppenhase einen weiteren Schritt näher.

Mögliche Aufstellungen:
Maccabi Tel Aviv: Juan Pablo; Yeini, Tibi, Garcia, Ziv; Radi, Alberman, Ben Haim; Itzhaki, Zahavi; Prica.
Basel: Sommer; Philipp Degen, Schär, Ajeti, Safari; Frei; Salah, Diaz, Elneny, Stocker; Streller.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

SRF zwei überträgt die Partie zwischen Maccabi Tel Aviv und Basel am Dienstag ab 19:00 Uhr live. Sie können das Spiel auch im Livestream mitverfolgen.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Dieter Wundrak, Frenkendorf
    Ja, alles nicht so einfach, wenn man gewinnt, dann hat man die Millionen. Verliert man dagegen, dann sind es die Millionen gewesen. Und die Steigerung von den Millionen, die hört nicht auf. Man kann es ja sehen, wenn in einem Land wie Spanien man für einen Spieler problemlos für einen Kauf 150 Mio. Franken zur Verfügung hat. Gut, so heisst es dann, dass man auch Spieler verkauft für viele Millionen. Nur eben, wenn man ganz normal denkt, dann kann es nur mit der Zeit zu einem CHAOS führen.
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    1. Antwort von Albert Klaus, Bern
      Du bist wirklich ein kleiner Intelligentsfuchs Dieter
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