Zum Inhalt springen

Champions League Bayern führen «Hammergruppe» an

Bayern München steht in der schwierigen Champions-League-Gruppe E mit dem Punktemaximum da. Weniger gut sieht es für Manchester City aus.

Die Bayern gewannen bei ZSKA Moskau mit 1:0. Das Tor erzielte Thomas Müller in der 22. Minute vom Elfmeterpunkt, nachdem Mario Götze gefoult worden war. Der deutsche Meister siegte insgesamt verdient, überzeugen konnte er aber nicht. «Wir haben die drei Punkte, mehr gab es hier eh nicht zu holen», sagte Müller nach dem 100. CL-Sieg der Bayern.

Legende: Video Shaqiris Chance abspielen. Laufzeit 0:28 Minuten.
Vom 30.09.2014.

Shaqiris Chance

Nati-Spieler Xherdan Shaqiri wurde bei den Münchnern nach 77 Minuten eingewechselt und verpasste neun Minuten später die Entscheidung knapp. Das Spiel fand vor leeren Rängen statt, weil ZSKA Moskau wegen wiederholter rassistischer Ausfälle von Fans von der UEFA zu dem «Geisterspiel» verurteilt worden war.

Rekord-Totti rettet Roma

Erster Bayern-Verfolger ist die AS Roma. Die Italiener kamen bei Manchester City zu einem 1:1. Sergio Agüero brachte den englischen Meister zwar schon in der 4. Minute vom Elfmeterpunkt in Front, doch Francesco Totti sorgte nach 23 Minuten mit einem Lupfer für den Ausgleich. Der Römer kürte sich im Alter von 38 Jahren und 3 Tagen zum ältesten Torschützen in der CL-Geschichte. Bisheriger Rekordhalter war Ryan Giggs gewesen (37 Jahre, 290 Tage).

Gruppe G: Pfiffe für Schalker

In der Gruppe G übernahm Chelsea mit einem 1:0-Sieg bei Sporting Lissabon die Tabellenführung. Nemanja Matic überlobte in der 34. Minute mit einem Kopfball den portugiesischen Hüter Rui Patricio zur Entscheidung.

Legende: Video Spielbericht Schalke-Maribor abspielen. Laufzeit 3:41 Minuten.
Vom 30.09.2014.

Schalke musste sich zuhause gegen Maribor mit einem 1:1 begnügen und wurde vom eigenen Publikum mit Pfiffen verabschiedet. Maribor lag dank des Treffers von Damjan Bohar (37.) sogar in Front, wobei allerdings eine Offsideposition vorgelegen hatte. Klaas-Jan Huntelaar (56.) konnte für die Gelsenkirchener, bei denen Tranquillo Barnetta zu einem Volleinsatz kam, noch ausgleichen.

Gruppe H: Borissow schlägt Bilbao

In der Gruppe H feierte Bate Borissow einen überraschenden Sieg über Athletic Bilbao. Der weissrussische Meister, der im Startspiel in Porto 0:6 untergegangen war, schlug den kriselnden Primera-Division-Vertreter dank Treffern von Poljakow und Karnizki mit 2:1.

Schachtar Donezk vergab einen Coup gegen den FC Porto in der Schlussphase. Bis in die 89. Minute führten die Ukrainer mit 2:0, ehe der Kolumbianer Martinez den Portugiesen mit einem Doppelschlag immerhin einen Punkt rettete.

Legende: Video Spielbericht Borissow-Bilbao abspielen. Laufzeit 1:21 Minuten.
Vom 30.09.2014.
Legende: Video Spielbericht Schachtar-Porto abspielen. Laufzeit 1:58 Minuten.
Vom 30.09.2014.

Sendebezug: SRF zwei, 30.9.14, sportlive, 20:00 Uhr

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Nick Calvetti, 3185 Schmitten
    Hoppela! Wenn das eine Hammergruppe ist, dann weiss ich auch nicht mehr. Diese ZSKA waren das schwächste, was ich in den letzte Jahren in der CL sah. Aber selbst die brachten den FC Bayern das eine oder andere Mal sehr in Bedrängnis. Roma kann es sich leisten, einen 38-jährigen auf den Platz zu schicken. Das sollte allen so tollen jüngeren Super-Stars zu denken geben. Rakitic? Ja, damit muss man rechnen. Auch bei denen gibt es den patriotischen Gedanken. Wo ist das Problem?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Aeberhard Thomas, Luzern
    Rakitic war und ist nie Schweizer! Wie sie sicher genau wissen, hatte er alle Vorzüge der Schweiz genossen aber spielt nun für Kroatien! Aus diesem Grund sollten sie ihn auch nicht "Schwneizer" nennen!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Lorenzo Ancona, Riggisberg
      Ihre persönlichen Ressentiments ins Ehren: Ein Schweizer ist, wer den Schweizer Pass hat. Und das gilt für Rakitic. Aber "Schwneizer" werde ich ihn tatsächlich nicht nennen, danke. Was hat das eigentlich mit ZSKA-Bayern zu tun?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Deine Mutter, Zug
      Wir sagen ja nicht das er bei Schweiz spielen soll aber ,dass er auch ein Teil zur Schweiz gehört. Raktic ist in der Schweiz aufgewachsen und bekam die Möglichkeit in der Schweiz zu spielen und sein Talent zu präsentieren. Also hab mal ein bisschen Respekt !
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Heinrich, Wil
      Ivan Rakitic und viele andere Mehrfachbürger haben tatsächlich ihre Berufungsausbildung zum Fussballer in der Schweiz genossen. Das grosse Geld machen sie aber nicht mit der jeweiligen Nationalmannschaft, sondern bei ihren Arbeitgebern, den Clubs. Darin unterscheiden sie sich nicht von Fussballern mit rein schweizerischen Wurzeln. Und sie machen es gleich wie viele Leute in anderen Berufen mit Ausbildung in der Schweiz. Sie alle sind Schweizer und bleiben Schweizer!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen