Zum Inhalt springen

Champions League Bürkis Albtraum, Salahs Traum

Dortmund-Keeper Roman Bürki kommt weiterhin nicht aus den Schlagzeilen heraus. Auch beim Gastspiel von Dortmund bei APOEL Nikosia patzte der Berner. Ganz anders läuft es einem anderen ehemaligen Super-League-Akteur: Mohamed Salah.

Legende: Video Roman Bürkis Schnitzer in Nikosia abspielen. Laufzeit 0:46 Minuten.
Vom 17.10.2017.

Roman Bürki hat unglückliche Tage hinter sich. Am Samstag sah der ehemalige GC-Goalie bei der 2:3-Heimniederlage von Borussia Dortmund gegen RB Leipzig bei zwei Gegentreffern unvorteilhaft aus. Und nun auf Zypern schenkte der Schweizer dem Gegner erneut ein Tor. Zunächst spielte Bürki einen Fehlpass zu Gegenspieler Kyle Ebecilio, danach liess er dessen Schuss abprallen. Mickael Pote schnappte sich den Ball, umspielte Bürki und brachte Aussenseiter APOEL Nikosia in Führung.

Unterstützung von Coach Bosz

Für Bürki, der in der Champions League bereits nach dem 1:3 zum Auftakt bei Tottenham kritisiert worden war, dürften die Diskussionen weiter gehen. BVB-Coach Peter Bosz stellte sich demonstrativ vor seine Nummer 1. «Roman hat der Mannschaft auch in dieser Saison schon oft geholfen. Die Mannschaft wird es ihm nicht vorwerfen», so der Niederländer.

Neben Bürki zogen auch die weiteren Dortmunder einen schwachen Abend ein. Ohne Präzision und Ideen verpassten sie den budgetierten Sieg auf Zypern.

Die Traumtage von Mohamed Salah

Bedeutend positivere Tage erlebt zurzeit der Ägypter Mohamed Salah, einst Stürmer in Diensten des FC Basel. Vor 10 Tagen hatte Salah sein Heimatland mit 2 Toren an die WM geschossen, nun traf er für Liverpool beim 7:0 in Maribor erneut doppelt. Zudem bereitete Salah auch das 1:0 vor. Mit 3 Skorerpunkten in der 1. Halbzeit durfte sich Salah in Slowenien zurecht als Matchwinner feiern lassen.

Legende: Video Matchwinner Salah bei Liverpool-Gala abspielen. Laufzeit 1:30 Minuten.
Vom 17.10.2017.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.10.2017, 20:10 Uhr

15 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Mirco Edelmann (mirco33)
    Bei dieser tollen und amüsanten Unterhaltung zeigt sich, dass ich als Fussballsachverständiger vermehrt Champions League schauen sollte, damit ich mich mit guten Kommentaren beteiligen könnte. Vielen Dank.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Frank Henchler (Fränki)
    Naja, sei es drum Herr Graf. Ich diskutiere lieber mit Leuten die Fußballsachverstand haben, als mit jenen, die eine Spielanalyse aus SRF als Grundlage für Diskussionen nehmen. Mein Tenor bleibt jedenfalls der da heißt, Bürki ist zu schwach für den BVB und er wäre gut beraten, sein Glück in einer anderen Liga (Schweiz) zu suchen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      @Henchler: Sie bringen hier Einiges Durcheinander. Erstens haben Sie zuerst auf einen Kommentar von mir reagiert, und zweitens habe ich mich nicht zu Ihrer Kritik an Bürki geäussert. Übrigens finde ich gut, dass Sie mit Leuten mit Fussballsachverstand diskutieren möchten. Das versuche ich auch, aber es gelingt mit leider nicht immer, auch heute offenbar nicht. Ja, und ist denn die Spielanalyse von SRF falsch? Hat der BVB gestern ein tolles Spiel gemacht, oder doch nicht?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Aber, aber! Wie kann man etwas Negatives über das Spielverhalten von Bürki sagen oder schreiben? Das dürfen nur jene Leute, die auch im Tor spielen oder gespielt haben. Was Nicht-Goalies schreiben oder sagen, nimmt Bürki selber ja nicht ernst. In je zwei Spielen der Champions League und der Bundesliga sah er nun bei total 6 Gegentreffern unglücklich aus. Ich hoffe aber für ihn, dass er wieder zur Superform zurückfindet und den Stammplatz behalten kann. Das wäre auch gut für die Schweizer Nati.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von yannick schmid (yannickfcsg)
      Das sieht sogar ein Blinder, dass Bürki gestern neben den Schuhen stand. Wenn du zuerst einen miserablen Fehlpass machst und danach so ein Abpraller den sogar Lopar gehalten hätte, muss er sich nicht wundern, wenn er kritik einstecken muss. Ihm fehlt es halt an selbstvertrauen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen