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CL-Final Real - Liverpool Heisse «Reds» vs. coole Titelverteidiger

Bei der reizvollen Final-Affiche in der CL stellt sich die Frage, ob sich die Erfahrung von Real Madrid oder die Leidenschaft von Liverpool durchsetzt.

Legende: Video Blumiger Empfang für Liverpool in Kiew abspielen. Laufzeit 0:17 Minuten.
Aus sportflash vom 25.05.2018.

Ihre glorreiche Geschichte voller Titel, Triumphe, aber auch tragischer Momente machen Real Madrid und den FC Liverpool zu den renommiertesten Teams in Europa. Am Samstagabend streiten sich die Klubs in Kiew um den Henkelpott – Spektakel ist in vielerlei Hinsicht garantiert.

  • Die Anhänger der «Reds» treibt seit Jahren die Sehnsucht nach einem Revival der magischen Final-Nacht wie jener von 2005 in Istanbul an. Dabei gelang Liverpool gegen die AC Milan ein unvergessliches Comeback nach 0:3-Rückstand zur Pause inkl. dem Coup im Penaltyschiessen.
  • Den «Königlichen» winkt zum 3. Mal in Serie und zum 4. Mal in den letzten 5 Jahren die wichtigste Europacup-Trophäe.

46 Treffer erzielten die Engländer in der CL-Kampagne auf dem Weg ins Endspiel und zelebrierten nicht selten Tempo-Fussball vom Feinsten. Trainer Jürgen Klopp will der Spielphilosophie treu bleiben und macht seine Jungs wie folgt heiss: «Lasst uns auf einem Level spielen, das niemand für möglich hält.»

Bei allem Respekt vor Liverpool, aber wir sind besser.
Autor: Cristiano Ronaldo

Der Hunger des Herausforderers

Der impulsive Deutsche richtet auch noch folgende Kampfansage an den Gegner: «Ich pumpe mein Team bis unter die Haarspitzen voll mit positiver Energie.» Auf den Punkt gebracht heisst das: Liverpool wird «on fire» sein! Primär die unbändige Leidenschaft ist es denn, die der Vierte der Premier League gegen die Eleganz, Cleverness und Erfahrung der Madrilenen in die Waagschale werfen kann.

Und wie kontert Reals 33-jähriger Offensivstar Cristiano Ronaldo? In der ihm typischen Selbstsicherheit: «Bei allem Respekt vor Liverpool, aber wir sind besser. Wir wollen Geschichte schreiben.» Das Königsklassen-Triple schaffte zuletzt Bayern München in den 1970er-Jahren.

Der Wettkampfeifer des Favoriten

Dann weiss das «Weisse Ballett», mit 12 Triumphen der Rekordsieger in der Champions League, auch noch dieses Ass im Ärmel: seine aussergewöhnlich starke Final-Bilanz.

Seit 35 Jahren hat Real kein Endspiel im Europacup mehr verloren. Damals unterlag man im seit längerem eingestellten Cup der Cupsieger den von Alex Ferguson trainierten Schotten aus Aberdeen. Im Meistercup verloren die Spanier 1981 ihren letzten Final – gegen Liverpool.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 25.05.2018 16:33 Uhr

17 Kommentare

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  • Kommentar von D.E.K. Steiner (D.E.K. Steiner)
    Die bessere Mannschaft soll gewinnen. Hoffentlich gibt es keine Fehlentscheide. Übrigens, nicht zu vergessen, der klar beste Mann bei Liverpool ist nicht Salah, sondern der Trainerfuchs Klopp. Und dem kann auch Zidane nicht das Wasser reichen.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Ich hoffe es gewinnt Liverpool! Seit Zidane Trainer ist spielt Real sehr Unattraktiv. Diese Saison wahr Katastrophal, mit viel Glück hat man es in CL Final geschafft. In der Liga hat man gegen viele schwächere Teams Niederlagen kassiert, denke da an Betis und Girona von denen man vorgeführt wurde und mit Glück nur mit einem Tor Unterschied verloren hat. Verliert Real den Final ist Zidan Geschichte und das ist gut so, den wie beschränkt seine Fähigkeiten als Trainer sind hat Heynckes aufgedeckt!
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    1. Antwort von Maurice Löti (Maurice Löti)
      Wie soll Heynckes aufgedeckt haben wie beschränkt Zidane sein soll, wenn er mit seinem Team gegen Zidane ausgeschieden ist?
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    2. Antwort von Peter Oberholzer (peteroberholzer)
      Das spricht ja nicht gerade für den Rest, dass ein Trainer mit so "beschränkten Fähigkeiten" zweimal die Champions League, zweimal die Klub-WM und den UEFA-Supercup, dazu noch einmal die spanische Meisterschaft und die Auszeichnung als Trainer des Jahres gewinnt. Und das in nur drei Jahren.
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  • Kommentar von Erich Singer (liliput)
    "Wir sind besser"! Wer in der landesinternen Meisterschaft 17 Pte. hinter Barcelona 2. wird sollte etwas bescheidener sein und das Maul nicht allzu gross aufreissen. C.Ronaldo hat es vermutlich nicht verkraftet das L.Messi mit 12 Treffern überlegen Torschützenkönig wurde. Liebe "Reds" stopft diesem aufgeblasenen und überheblichen Fussballer das Maul!!
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    1. Antwort von Samichlous Schmutzli (1898)
      Die "Reds" wurden 25 Punkte hinter ManCity Vierter...
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    2. Antwort von F M (enChue3)
      Mag sein, dass Liverpool mit 25 Punkten 4. wurde, aber das Niveau in der Premier League ist eindeutig höher als das der spanischen Liga. Spanien hat ein paar gute Clubs, in England kann aber jeder Meister werden (z. B. Leicester City)
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    3. Antwort von Samichlous Schmutzli (1898)
      Das mit Leicester war eine grosse Ausnahme, sonst spielen immer die Big Six um den Titel. In Spanien ist mit Atletico, Barca, Real, Sevilla, Villareal und Valencia genau so starke Konkurrenz vorhanden. Und in beiden Ligen flacht das Niveau extrem stark ab, teils schon skandalös wie Team im Abstiegskampf verteidigen. Ich mag aber die Premier League auch mehr:)!
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