Courtois: Chelseas Unmut über «eigenen» Torhüter

Der FC Chelsea steigt am Dienstag als «Verlierer» ins CL-Halbfinal-Duell gegen Atletico Madrid. Denn die «Blues» wollten erwirken, dass der gegnerische Goalie Thibaut Courtois nicht zum Einsatz kommt. Seit 3 Jahren ist Chelsea offizieller Arbeitgeber des ausgeliehenen Belgiers.

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Thibaut Courtois: Ein Turm im Atletico-Tor

1:35 min, vom 22.4.2014

Schon 2012 sind sich Chelsea und Atletico Madrid begegnet. Als Triumphatoren in der Champions League beziehungsweise Europa League duellierten sie sich im UEFA-Supercup.

Die Engländer kassierten ein empfindliches 1:4. Noch schmerzlicher: Thibaut Courtois war beim Gegner ein sicherer Rückhalt. Dabei gehört der 15-fache Nationalgoalie Belgiens Chelsea. 2011 hatte es den 1,98-m-Mann mit den schnellen Reflexen von Genk erworben, lieh ihn aber umgehend aus. Die Absicht: Er sollte Spielpraxis sammeln, um einst Petr Cech zu beerben.

Das Veto der UEFA

Bei den Madrilenen ist der 21-Jährige zu einem Versprechen gereift und ein entscheidender Faktor, dass der Klub erstmals seit 1996 in der Primera Division wieder vom Meistertitel träumen darf. Und in der Champions League musste der Sohn von Profi-Volleyballern in dieser Saison erst 5 Gegentore hinnehmen.

Seine Stärke beunruhigte Chelsea so sehr, dass der Klub 4 Millionen Franken verlangen wollte, falls Atletico mit Courtois antrete. Doch die UEFA liess diese Kompensationszahlung nicht zu.

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Das Halbfinal-Hinspiel zwischen Atletico Madrid und Chelsea können Sie am Dienstag ab 20:30 Uhr live auf SRF zwei oder im Livestream verfolgen.