Dani Alves: Der Grund, weshalb Lichtsteiner auf der Bank schmort

In Barcelona fühlte er sich nicht mehr wohl. Bei Juventus verdrängte Dani Alves Stefan Lichtsteiner auf die Bank und erlebt mit 34 Jahren seinen zweiten Frühling.

Dani Alves glänzte in den beiden Spielen gegen Monaco.

Bildlegende: In Topform Dani Alves glänzte in den beiden Spielen gegen Monaco. Keystone

Zu Beginn der Saison spielte Lichtsteiner noch oft. Doch nun, in der entscheidenden Phase, sitzt der Nati-Verteidiger des Öfteren auf der Bank. Der Grund dafür heisst Dani Alves.

Der Brasilianer kam im letzten Sommer ablösefrei aus Barcelona und hat Lichtsteiner nach und nach den Rang abgelaufen – vor allem in der Champions League. Der Schweizer wurde im Herbst für die Königsklasse nicht einmal gemeldet und spielte in der K.o.-Phase nur gerade 73 Minuten.

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Traumtor! Alves trifft herrlich per Direktabnahme

0:55 min, vom 9.5.2017

Hinten und vorne top

Alves rechtfertigt das in ihn gesetzte Vertrauen mit Leistung: Im Halbfinal-Hinspiel in Monaco legte er beide Tore vor. Beim 2:1-Sieg im Rückspiel setzte er gar noch einen drauf: Nach dem Assist zum 1:0 versenkte er den Ball per Volley traumhaft zum 2:0 im Tor.

Und hinten war er Teil der Abwehr, die während 689 Minuten ohne Gegentor blieb. Für Lichtsteiner wird es so schwierig vorbeizukommen.

Im Final in Cardiff bietet sich Alves die Chance auf einen 4. Triumph in der Königsklasse. Der Brasilianer siegte mit Barcelona bereits 2009, 2011 und 2015. Das letzte Mal übrigens gegen Juventus. Gut möglich, dass man ihm im Piemont nach den Halbfinal-Spielen verziehen hat.

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Das Hinspiel gegen Monaco: Alves liefert zweimal die Vorlage

2:29 min, vom 3.5.2017

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Sendebezug: SRF info, sportlive, 09.05.17, 20:30 Uhr