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Champions League Ein weiterer Tiefpunkt für Moyes' United

Mit dem 0:2 im Achtelfinal-Hinspiel bei Olympiakos Piräus hat Manchester United einen neuen Tiefpunkt in einer schwierigen Saison erreicht. Auf Coach David Moyes wartet viel Arbeit, wenn er weiter an seinem wohl letzten Saisonziel arbeiten will.

Legende: Video David Moyes nach dem Piräus-Spiel (Quelle: SNTV) abspielen. Laufzeit 00:15 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 26.02.2014.

Die «Nacht von Piräus» hiess einst eine Folge der legendären Krimi-Serie Kojak. Nach dem Auftritt vom Dienstag in der griechischen Hafenstadt ist auch bei Manchester United detektivisches Gespür gefragt. Coach David Moyes hat einen Fall zu lösen. Einen ganz kniffligen.

«Das war unser schlechtestes Europacup-Spiel in dieser Saison. Die Mannschaft hat es nie geschafft, das Spiel unter Kontrolle zu bringen. Ich bin überrascht, so ein schlechtes Spiel von uns hätte ich nicht erwartet», sagte Moyes nach dem 0:2 bei Olympiakos. Mit dieser Niederlage droht dem englischen Rekord-Meister auch das letzte Saisonziel zu entschwinden, nachdem man in der Premier League und im FA-Cup bereits aus dem Titel-Rennen ausgeschieden ist.

Legende: Video Olympiakos Piräus-Manchester United: Die Tore («sportlive») abspielen. Laufzeit 01:58 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 25.02.2014.

Hoffen auf das Rückspiel

Moyes und seinem Team bleibt damit nur noch die Hoffnung auf das Rückspiel. «Das Beste am heutigen Abend ist, dass es noch ein zweites Spiel gibt», meinte Moyes und vertraut auf die traditionelle Heimstärke der United: «Old Trafford hat grosse Fussball-Abende gesehen und wir werden alles tun, um das Ruder noch herumzureissen.» Angesichts der vielen schwachen Heim-Auftritte der United in der laufenden Saison wirkt dies nur noch wie eine Durchhalteparole.

Keine Räume für Van Persie

Neben den schlechten Resultaten dürfte Moyes auch die aufkeimende Unzufriedenheit in der Mannschaft zu schaffen machen. Stürmerstar Robin van Persie beklagte sich nach dem Spiel in Piräus gegenüber dem niederländischen TV darüber, dass seine Räume zu oft von eigenen Mitspielern besetzt seien. Die Arbeit von Coach Moyes verteidigte er: «Es ist einfach, jetzt mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Aber er arbeitet hart. Wir Spieler müssen unsere Arbeit besser machen», so der Niederländer, der in Piräus völlig in der Luft hing und nur einen gefährlichen Abschluss hatte.

Viel Arbeit somit für David Moyes, den Nachfolger von Alex Ferguson. Nur mit einer magischen «Nacht von Manchester» ist wohl aus dieser griechischen Tragödie wieder herauszukommen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Beaumont, Pfaeffikon
    Letzte Saison Van Persie, diese Saison Rooney, neben allen anderen. Diese Burschen verdienen 100tausende Schweizerfranken pro Woche, ja pro Woche. Wen erstaunt es denn, dass man dem Ball nicht immer nachlaufen muss, da das Gehalt über Jahre gesichert ist.
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  • Kommentar von Fussballexperte, Basel
    Gebe Ihnen Recht, der Griechenland Meister hat das englische Team auf Ihren Platz verwiesen. Bleibt abzuwarten wie lange sich Moyes noch halten kann.
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    1. Antwort von YB forever, Wankdorf
      ...und YB macht's heute Abend ManU gleich nach. Die selbe Enttäuschung, nur leider auf noch viel tieferem Niveau. Und ich dachte, das Gespenst von Le Mont habe sich verzogen. Weit gefehlt! Was für eine Ernüchterung, was für eine Enttäuschung!
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  • Kommentar von YB forever, Wankdorf
    Was für eine Enttäuschung! Habe ManU seit den frühen 1970er-Jahren nie mehr so uninspiriert gesehen. Was ist da nur geschehen? Damit will ich den (verdienten) Erfolg von Olympiakos nicht schmälern! Die griechische Mannschaft hat es verstanden, die Lethargie ihres Gegners auszunutzen und diesen als völlig indisponiert und unmotiviert zu entlarven. Schade um das Erbe von Sir Alex.
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