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Champions League England und sein Komplex in der «Königsklasse»

Mit Arsenal London und Manchester City stehen zwei englische Klubs in den Achtelfinals der Champions League vor dem Aus. Es wäre das zweite Mal innert drei Jahren, dass in der Runde der besten 8 kein Vertreter mehr von der Insel dabei ist.

Im Hinspiel mussten die Arsenal-Profis gegen Monaco unten durch.
Legende: Konsternierte «Gunners» Im Hinspiel mussten die Arsenal-Profis gegen Monaco unten durch. Imago

Bereits im Februar 2013 ruhten die englischen Hoffnungen im Achtelfinal der Champions League auf Arsenal. Gegen Bayern München zogen die «Gunners» aber nach Hin-und Rückspiel den Kürzeren – wenn auch nur denkbar knapp aufgrund der Auswärtstorregel.

Weil auch Manchester United an Real Madrid scheiterte, erreichte kein englischer Vertreter die Runde der besten 8 Europas. Anstelle der stolzen Engländer standen damals unter anderem Malaga und Galatasaray in den Viertelfinals.

Die nächste englische Schmach droht

Gute 2 Jahre später und nach dem Out von Chelsea gegen Paris St. Germain am vergangenen Mittwoch, droht dem «Mutterland des Fussballs» das genau gleiche «Horror-Szenario». Mit Arsenal und Manchester City sind zwar immer noch 2 Premier-League-Klubs im Rennen um die Viertelfinals, beide stehen nach dem Hinspiel aber mit dem Rücken zur Wand.

Legende: Video Monaco schockt Arsenal im Hinspiel abspielen. Laufzeit 5:59 Minuten.
Aus sportlive vom 25.02.2015.

Die Londoner wurden von Monaco zuhause überraschend mit 3:1 abgefertigt und brauchen nun am Dienstag im Fürstentum mindestens 3 Tore zum Weiterkommen – ein beinahe unmögliches Unterfangen.

Die «Citizens» tauchten ihrerseits vor eigenem Anhang mit 1:2 gegen Barcelona. Das Rückspiel im Camp Nou dürfte zur Herkules-Aufgabe avancieren.

Die Dominanz ist verflogen

Überraschend kommt der englische Tiefflug in der «Königsklasse» nicht. In den letzten Jahren retteten jeweils nur Chelsea und Manchester United die englische Ehre auf europäischer Bühne. Die «Red Devils» waren heuer nicht einmal für die Champions League qualifiziert.

Fast schon vergessen sind die Zeiten, als die Klubs aus der Premier League die Champions League praktisch nach Belieben dominierten. Dabei liegen sie gar nicht so weit zurück. Zwischen 2007 und 2009 stellten die Engländer nämlich immer 3 Teams in den Halbfinals.

Sendebezug: SRF zwei, «sportlive», 11.03.2015, 20:00 Uhr

Legende: Video Barcelona legt in Manchester vor abspielen. Laufzeit 6:58 Minuten.
Aus sportlive vom 24.02.2015.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Jan Krakowiak, Bern
    Barcelona gewinnt sicher gegen Man City weil sie dass Hinspiel gewonnen haben , but wenn Man City dass Hinspiel gewonnen hätte , wärs noch ein mal spannend . Bye Bye Arsenal zum 5 mal in Serie im Achtelfinal ausgeschieden.
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    1. Antwort von André P., ebikon
      Arsenal wird heute gewinnen...da wirds nochmal spannend...mancity ist eigentlich sehr gut aber immer ganz übel in der champions league deshalb werden sie heute komplett ablosen und vllt ein paar rote karten kassieren...aber fände es noch lustig wenn keine englishen teams dabei wären, die spieler in dieser liga sind sowieso völlig überbezahlt...noch mehr als all die anderen reichen fussballer....aber vllt kommt arsenal weiter die würd ich sicher noch nicht abschreiben...
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  • Kommentar von Alberto da Vinci, Pratteln
    Englische Teams was ist bei diesen Teams noch Englisch? Chelsea bekommt zbsp. gegen PSG auf Eckball zwei Kopfballtore. Das wäre früher undenkbar gewesen. Ich würde mich so freuen wenn die Ausländerregel wieder eingeführt wird. Es würde die Champions League viel spannender und ausgeglichener machen. Dann würde nämlich Teams wie Ajax Amsterdam wieder für fürore sorgen.
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    1. Antwort von hans, solothurn
      Welche Ausländerregel? Habe gedacht das gibts nur in der türkischen Süper Lig
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    2. Antwort von Canterano, Valdebebas
      In der Premier League gibt's meines Wissens nach schon eine Regelung: Sämtliche Teams müssen ein gewisses Kontingent an Spielern haben, welche bei englischen Klubs ausgebildet wurden. Ob diese Spieler einheimisch oder ausländisch sind, spielt keine Rolle. Es geht auch das Gerücht rum, dass ManCity nur deshalb Frank Lampard unter Vertrag genommen hat, weil sie sonst dieses Kontingent nicht erreichen würden.
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    3. Antwort von Alberto da Vinci, Pratteln
      Früher gab es die Ausländerregel 3 Ausländer pro Team. So hatte Milan in den gloreichen Jahren Van Basten, Gullit und Rajkard das waren Ausländer die ein Team wirklich verstärkt haben. Der restlichen Spieler waren einheimische. Ich wäre auch mit der Regel 6+5 einverstanden. Heute werden zum teil einfach durchschnittliche Ausländer gekauft und die Jungen talentierten Spieler bleiben auf der Strecke, weil sie keine möglichkeiten bekommen zu zeigen was sie könnnen. Italien ist ein typisches bsp.
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  • Kommentar von Jim James, Zürich
    Der Sport hat kein Gedächtnis, die englische Dominanz, ist wie erwähnt, gar nicht so lange her. Jetzt gibt es halt mal ein paar dürre Jahre. Danach wieder dominante. Auch Italien wird wahrscheinlich keinen Vertreter in den Viertelfinals haben. Nichtsdestotrotz, gemessen an internationalen Titeln, sind die Serie A, die Primera Division und die Premierleague die drei dominanten Ligen. Langfristig wird der dritte Platz in der 5-Jahreswertung, für die Bundesliga nicht zu halten sein.
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