FC Basel: Ohne Rotation zum Erfolg

Für das Champions-League-Gruppenspiel gegen Ludogorets hat Basels Trainer Paulo Sousa auf sein gewohntes Rotationsprinzip verzichtet. Bei Anpfiff stand praktisch dieselbe Elf auf dem Feld wie am Samstag gegen die Grasshoppers. Das zahlte sich aus.

Video «Fussball: CL, Basel-Ludogorets, Interview Sousa» abspielen

Interview mit Paulo Sousa

1:38 min, vom 5.11.2014

Die einzige Änderung gegenüber dem GC-Spiel hatte Sousa auf der rechten Abwehrposition vorgenommen: Der in der SL gesperrte Taulant Xhaka kehrte auf Kosten von Philipp Degen in die Aufstellung zurück.

Die eingesetzten Basler dankten es ihrem Trainer mit einem Auftritt, den der Portugiese nach dem Match als «hervorragende Leistung in jeder Hinsicht» lobte. Gegen die defensiv eingestellten Bulgaren trat der FCB wie eine seit langem eingespielte Elf auf, mit streckenweise beeindruckendem Kombinationsspiel.

Gashi verbessert seine Karten

Im Vergleich zum 0:1 verlorenen Hinspiel gegen Ludogorets gab es drei personelle Änderungen: Linksverteidiger Naser Aliji musste dem genesenen Schweden Behrang Safari weichen, Geoffroy Serey Die war gesperrt und wurde durch Luca Zuffi ersetzt. Davide Calla musste seine Position Shkelzen Gashi überlassen.

Video «Fussball: CL, Highlights Basel - Rasgrad» abspielen

Highlights Basel - Ludogorets

4:44 min, vom 4.11.2014

Der FCB-Topskorer zeigte sich für sein ersehntes CL-Debüt mit dem 3:0 nach einer knappen Stunde erkenntlich. Es war der 8. Treffer des vormaligen GC-Torjägers in dieser Saison (6 SL, 1 Cup).

Überflieger Embolo

In der Sturmspitze setzte Sousa zum wiederholten Mal auf Breel Embolo. Der 17-Jährige ersetzte den verletzten Captain Marco Streller mehr als würdig und erzielte den wichtigen Führungstreffer. Sousa bremste die Euphorie um den jungen Kameruner zwar mit den Worten: «Er hat noch in vielen Bereichen Luft nach oben». Dennoch scheinen sich die Perspektiven der Sturmkonkurrenten Yoichiro Kakitani und Giovanni Sio zunehmend zu trüben.

Gute Ausgangslage

Basels Ausgangslage in der Gruppe B ist nun vielversprechend. Gesetzt den Fall, Ludogorets verliert sein letztes Spiel bei Real, reicht Basel ein Remis in Liverpool in jedem Fall zum Einzug in die Achtelfinals.

Erst steht am 26. November aber der Schlager zuhause gegen Real Madrid auf dem Programm. In der Nationalmannschaftspause werde sein Team Energie tanken, sagte Sousa, «damit es hoffentlich erneut eine magische Nacht gibt und wir gewinnen können.»

Umfrage

  • Schafft es Basel in die Achtelfinals?

  • Optionen

Sendebezug: SRF zwei, 4.11.14, «sportlive», 20:00 Uhr