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Champions League FCB: Achtelfinal vor Augen und ein Ohr in Manchester

Die Ausgangslage ist simpel: Der FC Basel muss für die CL-Achtelfinal-Qualifikation bei Benfica gleich viele Punkte holen wie ZSKA Moskau bei Manchester United.

«Es ist eine super Ausgangslage, die wir uns erträumt haben. Wenn man uns diese im Sommer vorgeschlagen hätte, hätten wir sofort unterschrieben», sagt FCB-Trainer Raphael Wicky.

Denn im besten Fall kann sich Basel beim punktelosen Benfica Lissabon gar eine Niederlage erlauben, sollte ZSKA Moskau in Manchester ebenfalls verlieren. Die Ausgangslage ist also so günstig wie selten, zum dritten Mal den Sprung unter die besten 16 Mannschaften Europas zu schaffen.

Sollte die Lage plötzlich ernst werden

So macht auch Verteidiger Michael Lang keinen Hehl daraus, dass die Basler auch während dem Spiel nach Manchester schielen werden. Ein Vorgehen sei noch nicht abgemacht worden, dennoch glaubt Lang: «Wir werden wohl in der Pause informiert werden, wie es dort steht. Und aus taktischen Gründen eventuell auch gegen Ende der Partie.»

Vielleicht sei es plötzlich nötig, in die Offensive zu gehen, wenn Moskau in Manchester überraschen sollte. Aber so richtig mag niemand daran glauben. Einig sind sich die Basler Spieler in einer Sache: Die ausgezeichnete Ausgangslage soll auf keinen Fall verspielt werden.

Wenn wir gewinnen, kommen wir weiter. Das steht für mich ausser Frage.
Autor: Michael Lang
Legende: Video Steffen: «Wird nicht so laufen wie im Hinspiel» abspielen. Laufzeit 2:05 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.12.2017.

Bereits im Heimspiel gegen ZSKA hatte es der FCB in den eigenen Füssen, verlor dann aber mit 1:2. «Wir haben unsere Lehren aus dieser Partie gezogen und ich bin überzeugt, dass es nicht noch einmal so kommen wird», sagt etwa Renato Steffen.

Im schlimmsten Fall könnte aber auch ein Basler Sieg nicht reichen. Dann nämlich, wenn die Russen in England mit 3, 4, 5 oder 6 Toren Differenz gewinnen. An dieses Szenario mag Lang keine Gedanken verschwenden: «Wenn wir gewinnen, kommen wir weiter. Das steht für mich ausser Frage. So schlecht kann es gar nicht laufen, dass wir trotz Sieg ausscheiden. Wir wollen die Kampagne mit dem Weiterkommen krönen.»

Die möglichen Aufstellungen

Benfica Lissabon: Bruno Varela; André Almeida, Luisão, Lisandro, Eliseu; Krovinovic, Samaris, Pizzi; Salvio, Jonas, Diogo Gonçalves.
Basel: Vaclik; Akanji, Suchy, Balanta; Lang, Xhaka, Zuffi, Petretta; Steffen, Oberlin, Elyounoussi.
Bemerkungen: Benfica ohne Ruben Dias (verletzt). Basel ohne van Wolfswinkel, Serey Die, Vailati (alle verletzt) und Gaber (krank).
Legende: Video Lang über seine Tor-Serie: «Ausdruck des Selbstvertrauens» abspielen. Laufzeit 1:38 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.12.2017.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 04.12.2017, 18:45 Uhr.

Programm-Hinweis

Programm-Hinweis

Verfolgen Sie das Spiel des FC Basel bei Benfica Lissabon am Dienstag ab 20:10 Uhr live auf SRF zwei oder im Liveticker mit Stream auf der SRF Sport App. Auf Radio SRF 3 gibt es zudem regelmässige Einschaltungen.

20 Kommentare

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  • Kommentar von André Piquerez (Nemesis1988)
    die Ausgangslage ist zwar gut aber auch tückisch. Der FCB könnte zu überheblich in das Spiel gehen. Die letzten Spiele haben gezeigt dass ZSKA Moskau zwar sehr unberechenbar ist aber dass die ziemlich gut spielen können, genauso unberechenbar ist der FCB selber und Benfica Lissabon. Sie können nicht davon ausgehen, dass Manchester United gewinnt, weil ZSKA Moskau voll offensiv spielen wird, weil die davon ausgehen müssen, dass der FC Basel mindestens unentschieden spielt...
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  • Kommentar von Serge Mühlematter (Lautrec)
    Der Artikel stimmt nicht. Bei Punktegleichheit werden die direkten Duelle als Kriterium gewählt. Inkl. der dort erzielten Tore. Also bei Sieg ist der FCB zu 100% weiter, weil es im direkten Vergleich 3:2 steht.
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    1. Antwort von Franz Huber (Chreis 9)
      Das glaube ich aber weniger, wenn dann drei Teams gleich viel Punkte haetten, wuerde wohl wieder das Torverhaeltniss zaehlen. Was aber dann auch bedeuten wuerde, dass Basel weiterkommt, weil sie haben ja bereits +4, Moskau -1, und ManU +8 Tore. Dann muesste Moskau mit 5 oder mehr Toren Differenz gewinnen, und dann waere ManU in der EL. Wie ist es denn genau@SRF Sport?
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Falsch Herr Mühlematter, Sie vergessen, das Basel eine Negatives Resultat gegen Manu hat und dann ZSKA bei einem Sieg eine Positive gegen Manu. Nichts da mit 100%.
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    3. Antwort von Franz Huber (Chreis 9)
      Schon wieder falsch Herr Roethemund. ManU hat in Moskau 4:1 gewonnen. Somit muesste ZSKA in Manchester 4:0, 5:2 oder hoeher gewinnen um im direkten Vergleich vorne zu liegen. Zudem bin ich ueberzeugt, dass wenn drei Teams Punktgleich sind, die direkten Begnegnungen nicht mehr beruecksichtigt werden, sondern nur das Torverhaeltniss. Fussball ist eben doch nicht so simpel wie manche denken.
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    4. Antwort von Serge Mühlematter (Lautrec)
      Ja, ich hatte nicht im Blickfeld, dass dann alle drei 12 Punkte haben... Danke für die Erinnerung. Wenn alle drei 12 Punkte haben, ist es tatsächlich unübersichtlich...
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Man soll spielen und nicht schauen was in Manchester passiert! Das Ziel muss sein Siegen und dann schauen ob es Reicht! So kann man sich nichts Vorwerfen lassen. Ich denke da an Schalke, die ein paar Minuten Meister waren!
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    1. Antwort von Franz Huber (Chreis 9)
      Ja so taktische Ueberlegungen sind nicht ihre Staerke lieber Herr Roethemund. Einfach vollgas drauflos, wie Brasilien 1982 an der WM gegen Italien in dieser komischen Zwischenrunde. Und dann nachher merken, dass das Unentschieden eigentlich gereicht haette, und man nicht wie doof weiter voll auf Sieg haette spielen muessen. Na ja, Rossi und mit ihm ganz Italien war das dann wohl auch egal.
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      @Huber, so was von Quatsch den sie da schreiben, damals wahr Italien gegen Brasilien ein Direktspiel, habe ich damals auch gesehen, hat aber auch gar nichts mit der Heutigen Ausgangslage zu tun. Und wenn es auch keine Rolle spielt, aber damals wurden die Partien nicht Gleichzeitig angepfiffen. Des weiteren reicht ein Unentschieden nicht mit Sicherheit, nicht mal ein Sieg, aber mit dem müsste man sich nichts Vorwerfen. Man kann sowieso nicht Taktieren, wenn man es nicht in den eigenen Händen hat!
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    3. Antwort von Franz Huber (Chreis 9)
      Ich habe jetzt nur wegen ihnen Wikipedia bemueht. Italien ist mit 4 Punkten weitergekommen, Brasilien ist mit 2 Punkten ausgeschieden. Und das nur weil Brasilien nach dem Ausgleich weiter gestuermt ist, und den Italienern in einen Konter gelaufen ist. Ein Unentschieden haette Brasilien gereicht, und Italien waere ausgeschieden. Aber eben man muss es ja nicht verstehen. Gemaess hartnaeckigen Geruechten sind Fussballer ja auch ein bisschen Doof. Was manchmal sicher auch zutrifft, aber die Ausnahme
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    4. Antwort von Franz Huber (Chreis 9)
      Basel steht jetzt nur so gut da, weil man eben clever gespielt hat, und den Gegner kommen liess. Schon gegen Benfica, und die sind dem FCB ins offene Messer gelaufen. Genauso zuhause gegen ManU. Und dann hatte man auch das noetige Wettkampfglueck. ManU haette in Basel bereits zur Pause mit mindestens 2 Toren vorne liegen muessen. Wenn sie jetzt in Lissabon voll auf Sieg spielen, koennte es auch umgekehrt laufen, und der FCB verliert. Dann muss man hoffen dass ManU gegen ZSKA keine Pkt. abgibt.
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    5. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Herr Huber, wo habe ich geschrieben das man voll auf Sieg spielen soll, sie Interpretieren da etwas hinein. Ich habe gesagt man sol auf Sieh spielen, damit meine ich das man Kontrolliert aus einer Starken Verteidigung den Sieg suchen soll und nicht auf ein Unentschieden und dann hoffen. Haben sie es nun Verstanden?
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