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Champions League FCB-Ägypter und das Rückspiel in Israel: «Ball flach halten»

Das Champions-League-Quali-Rückspiel des FC Basel am kommenden Dienstag in Tel Aviv hat aufgrund der beiden Ägypter im Kader des Schweizer Meisters eine politische Dimension erhalten. Noch ist nicht klar, ob die beiden Nordafrikaner die Reise nach Israel mitmachen werden.

Die beiden FCB-Mittelfeldspieler Mohamed Salah und Mohamed Elneny.
Legende: Im Rückspiel nicht mit dabei? Die beiden FCB-Mittelfeldspieler Mohamed Salah und Mohamed Elneny. Keystone

FCB-Präsident Bernhard Heusler ist die Frage nach dem Einsatz der beiden Ägypter Mohamed Salah und Mohamed Elneny sichtlich unangenehm, weil er sich dabei auf ungewohntem Terrain bewegt. Man werde mit Fragen konfrontiert, für die man als Klub eigentlich nicht aufgestellt sei, so Heusler. «Das ist eine Herausforderung, damit müssen wir umgehen können.»

Medien fordern Boykott

Ägyptische Medien hatten im Vorfeld gefordert, dass Salah und Elneny das Rückspiel in Israel boykottieren sollen. Der FCB-Verwaltungsrats-Delegierte versucht, auf Basler Seite dem Fall so gut wie möglich die Brisanz zu entziehen. «Wir müssen den Ball flach halten, um in der Fussballer-Sprache zu bleiben», sagt Heusler, «es liegt nicht am FC Basel, sich dazu zu äussern».

Entscheiden Akteure selber?

Die Worte von Heusler lassen darauf schliessen, dass die Entscheidung über die Teilnahme wohl den Akteuren selbst überlassen wird. Ein Verzicht der beiden Ägypter würde für den FC Basel eine enorme Qualitätseinbusse bedeuten.

Gerade Salah gehörte im Hinspiel zu den besten seines Teams und stellte die Israeli mit seinen Tempovorstössen immer wieder vor Probleme. «Salah kann den Unterschied ausmachen», ist sich auch Heusler bewusst.

24 Kommentare

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  • Kommentar von Josh Vonrüti, CH
    @ali baba: über die ch-Grenze steht nichts in der Bibel, aber über die andere schon! Doch das Problem ist, wie es hr. Bosshart schreibt, dass die Bibel keinen Einfluss hat, weil viele menschen ihr nicht glauben! Darum erscheint es ihnen auch als Blödsinn. Bleibender friede gibt es letztlich nur durch die Hinwendung zum Gott der Bibel! Er hat den Frieden gebracht. Lesen Sie doch einmal lukas 2,14 & Jesaja 53,5!
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  • Kommentar von Josh Vonrüti, CH
    @jimbo: bei diesem Konflikt geht es keineswegs um Israel vs Palästinenser. Es geht um islam vs Israel. Und diese werden erst ruhe geben, wenn Israel nicht mehr existiert! Die Palästinenser sind bloss mittel zum zweck. Sonst hätten ihnen arabische Länder ja längst geholfen! Aber das wollen sie nicht, denn so bleibt ihnen eine gute Plattform um vor der Welt gegen israel zu schiessen! u
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  • Kommentar von ruedi bosshart, zuerich
    herr passant. seit anfang der 70iger gibt es friedensangebote an israel seitens der araber. frieden ist von israel nicht erwuenscht, weil damit der traum von grossisrael nicht realisiert werden kann. seit nov. 1988 existiert das "ALGIER DOKUMENT"dh. anerkennung israel in 67iger grenzen, einen pal - staat in der westbank, gaza und ostjerusalem. seit 2002 besteht "The Arab Peace Initiative". koennen sie alles googeln. zum schluss noch eine bitte: veroeffentlichen sie lediglich facts and figures.
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