FCB: Nach Ludogorets ist vor Ludogorets

Trainer und Spieler des FC Basel haben sich nach der späten Niederlage gegen Ludogorets Rasgrad bedrückt gezeigt, sind aber gleichzeitig stolz auf die kämpferische Leistung. Nun müsse zuhause gegen den gleichen Gegner ein Sieg her, war die einhellige Meinung.

«Fussball tut manchmal sehr weh», bilanzierte Basels Trainer Paulo Sousa nach dem 0:1 in Sofia. «Dennoch bin ich stolz, wie die Spieler in der 70-minütigen Unterzahl gearbeitet haben. Solange wir frisch waren, kontrollierten wir das Spiel. Dann hat die Kraft abgenommen.» Zuletzt habe man vermeintlich das 0:0 halten können. «Doch dann fiel das Gegentor.»

Für das Heimspiel gegen Ludogorets in zwei Wochen forderte Sousa eine gute Leistung. «Dann fallen hoffentlich auch die Entscheidungen und Details auf unsere Seite», sagte er mit verklausulierter Kritik an Schiedsrichter Deniz Aytekin, dessen Platzverweis gegen Geoffroy Serey Die die Basler Spielstrategie zunichte gemacht hatte.

Sieg gefordert

Ähnlich äusserte sich Keeper Tomas Vaclik, der mit starken Paraden das Team lange im Spiel gehalten hatte. «Wir spielten und kämpften gut. Dass wir unter Druck waren, ist in Unterzahl normal. Nun müssen wir zuhause wie gegen Liverpool spielen und Ludogorets schlagen.»

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Interview Cosmin Moti (Rasgrad)

1:16 min, vom 22.10.2014

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Interview Michail Alexandrov (Rasgrad)

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